Author Archives: Journaliszt

Mehr Lokales auf sz-online

Newsdesk Bautzen neu

Im neuen Newsroom in Bautzen arbeiten die Kollegen für die Lokalredaktionen in Bautzen, Bischofswerda, Kamenz und Radeberg. Die Erklärungen zu den Ziffern stehen im Text. Foto: Uwe Soeder

 

News im Minutentakt: Die Sächsische Zeitung Bautzen hat eine neue Nachrichtenzentrale. Hier laufen die Informationen aus dem gesamten Landkreis zusammen.

Kaum passiert – schon informiert: Die Sächsische Zeitung baut ihre Berichterstattung für die Region Bautzen aus und startet ein neues lokales Online-Angebot. Die Kollegen aus Bautzen, Kamenz, Radeberg und Bischofswerda informieren auf sz-online schneller und ausführlicher über das lokale Geschehen. Wenn der Stadtrat neue Kitagebühren beschließt, wenn es auf der Autobahn mal wieder kracht oder ein Investor neue Jobs verspricht, dann erfahren das die Leser aktuell und zuverlässig in den neuen lokalen Schaufenstern auf sz-online.

1 Fotostation: Täglich gehen hier die aktuellen Bilder ein. Ist der Fotograf nicht gerade unterwegs, kann er an diesem Platz die Bilder bearbeiten und ihnen den letzten Schliff geben. Dann sind die Redakteure an der Reihe. Sie haben die Qual der Wahl. Welches Motiv ist aussagekräftiger? Welches hat das richtige Format? Aus den vielen Fotos gilt es, das Beste auszuwählen.

2 sz-online: Neben der gedruckten Zeitung wird die Online-Ausgabe immer wichtiger. An einem Platz im Newsroom sitzt deshalb ein Online-Redakteur. Seine Aufgabe ist es, bei sz.online schnell und ausführlich über das aktuelle Geschehen in Bautzen, Kamenz, Bischofswerda und Radeberg zu berichten. Er entscheidet, welche Beiträge es auf die Internetseite schaffen.

3 Facebook: Die SZ ist auch in den sozialen Medien vertreten. Jede Lokalredaktion hat ihren eigenen Facebook-Auftritt. Die Redaktion postet Bilder und Texte und spricht die Leser direkt an. Eine Redakteurin wählt Themen aus, die für die Community interessant sind, liest sich die Kommentare genau durch. Vielleicht findet sich hier Stoff für den nächsten Artikel.

4 Spätdienst: Bis 23 Uhr ist dieser Stuhl besetzt. Der Spätdienst wirft den letzten Blick auf die Beiträge. Ist alles in Ordnung, kann der zuständige Redakteur die Seiten zur Druckerei schicken. Hektisch kann es hier aber auch zugehen. Nämlich dann, wenn am Abend noch etwas Überraschendes passiert. Dann muss der Spätdienst schnell reagieren. Die Aktualität geht vor.

5 Producer: An diesem Platz füllen sich die leeren Seiten der Zeitung. Der Producer ist für das Layout zuständig. Er ordnet Artikel und Texte so an, dass sie harmonieren. Er sorgt dafür, dass zu jedem Artikel das passende Bild erscheint. Doch das ist noch nicht alles. Der Producer schreibt Meldungen für die Redaktionen und verfasst die neuesten Polizeinachrichten.

6 Monitorwand: Die Flachbildschirme kommen gleich mehrfach zum Einsatz. Hier können die Redakteure beobachten, welche Beiträge gerade auf sz-online laufen. Oder sie schauen sich die aktuellen Seiten an. Auf die große Monitorwand passt eine ganze Ausgabe. Wie sieht die Zeitung von Morgen aus? Im Newsroom kann man das zuerst sehen.

7 Newstelefon: Egal wo im Landkreis etwas passiert, hier gehen die Informationen als Erstes ein. Das Newstelefon ist die Schaltstelle. Der Redakteur vom Dienst, der hier sitzt, sammelt die Informationen. Er hat den Überblick und muss entscheiden: In welcher der vier Lokalausgaben soll der Beitrag erscheinen? Und was muss sofort auf sz-online gestellt werden? (szo)

 

 

 

 

 

„Nirgends ist die Aufarbeitung schmerzlicher als auf lokaler Ebene!“

Die Stasi vor unserer Tür: Die Lokalredaktion Riesa der Sächsische Zeitung startet Serie zum Ministerium für Staatssicherheit (MfS), kurz Stasi. 

03.11.2014, Riesa Jens Ostrowski, Lokalchef, SZ Riesa

Jens Ostrowski ist der Redaktionsleiter in Riesa. Foto: Sebastian Schultz

 

Zweieinhalb Jahre Arbeit, 4.000 Seiten Aktenmaterial, 8.000 gefahrene Kilometer, über 30  Interviews mit Opfern, Tätern, Stasi-Experten und Psychologen: Die Lokalredaktion der Sächsischen Zeitung Riesa startet am 8. November ihre Serie „Die Stasi vor unserer Tür“ und ist damit eine der wenigen Lokalredaktionen in Ostdeutschland, die sich bislang auf lokaler Ebene an das heikle Thema herangewagt haben. „Nicht wenige Menschen aus der Region wollen die Stasi-Vergangenheit lieber ruhen lassen“, sagt Redaktionsleiter Jens Ostrowski mit Blick auf Anfeindungen, die es während der Recherchen immer wieder gegeben habe. Auf offene Türen hingegen sei die Redaktion bei den Verfolgten der Staatssicherheit gestoßen. „Viele haben bis heute mit psychosomatischen Störungen zu kämpfen. Ihnen hilft es, wenn das Unrecht anerkannt wird, das ihnen widerfahren ist. Und das geht nur durch Aufarbeitung.“

 

Hier geht´s zum Trailer zur Serie

 

Das sehen auch Experten so. „Aus unserer Sicht gibt es viel Nachholbedarf, was die Aufarbeitung des Staatssicherheitsdienstes im ländlichen Raum betrifft. Denn erst durch die Kreisdienststellen der Stasi ist es dem Machtapparat möglich geworden, die Menschen so flächendeckend zu kontrollieren. Es ist eine Besonderheit, dass eine Lokalredaktion diese Aufgabe übernimmt“, sagt Karl Hafen, Geschäftsführer der Gesellschaft für Menschenrechte im Frankfurt am Main, die damals viele DDR-Bürger aus Riesa auf ihrem Weg in die Freiheit unterstützt hat.

Dagmar Hovestädt, Sprecherin der BStU, betont: „Es ist nicht alltäglich, dass eine Lokalredaktion sich der Herausforderung stellt, im Archiv der Stasi-Unterlagen-Behörde die Vergangenheit des eigenen Ortes zu recherchieren. ‚Die Stasi vor unserer Tür‘ ist daher ein besonderes Projekt, engagiert und umfassend recherchiert, das ein Vorreiter ist. Die Stasi-Unterlagen eignen sich auf eine ganz spezielle Art dazu, eine ‚politische Heimatgeschichte‘ zu schreiben, die gerade auch in der Lokalzeitung zur Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte besonders anregen kann.“

Vor allem eine Frage stellte sich der Redaktion während der Recherchen: Werden auch Namen von Tätern genannt? „Da kommen wir nicht drum herum“, sagt Jens Ostrowski. Es gehe zwar nicht darum, Offizielle und Inoffizielle Mitarbeiter flächendeckend zu enttarnen – „Wir würden uns aber lächerlich machen, von Aufarbeitung zu sprechen und gleichzeitig die wichtigsten Schlüsselfiguren in offizieller und inoffizieller Funktion nicht zu nennen“, betont er.

Rund 30 Teile umfasst die Serie, die sowohl die Strukturen des Riesaer MfS als auch ganze Operative Vorgänge offenlegt, die 25 Jahre nach der Wende so gut wie unbekannt geblieben sind. „Dass sich ein 28-jähriger Riesaer in den 70er Jahren selbstverbrannt hat; dass hier der erste Massenprotest der DDR-Geschichte ausgebrochen und anschließend brutal niedergeschlagen wurde; dass Menschen von hier zu Tausenden bespitzelt, isoliert, psychisch und teilweise sogar körperlich gefoltert wurden, sind Fakten, die zur Stadtgeschichte gehören, aber nie öffentlich geworden sind“, sagt Ostrowski. Auch heute sei die Redaktion bei ihren Recherchen noch auf eine Mauer des Schweigens gestoßen. Nicht nur bei Tätern. Roland Jahn, Chef der BStU, kennt dafür Gründe: „Nirgends ist die Aufarbeitung schmerzlicher als auf lokaler Ebene, wo sich die Menschen kennen, wo sich Täter und Opfer immer wieder begegnen. Es kann sein, dass es deshalb in der Vergangenheit bei der Aufarbeitung Hemmschwellen gab“, sagte er im Interview mit der Redaktion.

Klar ist aber auch, dass die Serie in der Sächsischen Zeitung nur ein Anfang der Aufarbeitung im Altkreis Riesa sein kann. „4.000 ausgewertete Seiten Aktenmaterial, das sind etwa acht Leitz-Ordner. In den Archiven der BStU schlummert zur Kreisdienststelle Riesa allerdings Material, das 18 laufende Meter umfasst und darauf wartet, aufgearbeitet zu werden“, sagt Jens Ostrowski. „Es gibt also noch viel zu tun!“

Von Kevin Schwarzbach

Alles nur eine Frage der Zeitung

Am Montag wurde in Dresden der Deutsche Lokaljournalistenpreis verliehen. Der erste Preis geht an die Sächsische Zeitung für ihren „Familienkompass“. Auch die anderen Blätter, die ausgezeichnet werden, haben bewiesen, was Lokaljournalismus heute alles leisten kann.

 

Zeitung lesen

Die Sächsische Zeitung ist Dresdens meistgelesene Tageszeitung. Man kann sie zu Hause am Frühstückstisch lesen – oder warum nicht auch mal bei einer Pause im Zwinger? Foto: Ronald Bonß

 

Zu den Dingen, die Deutschland dann doch irgendwie liebenswürdig machen, zählt auch seine einzigartige Zeitungslandschaft. Zwischen Dresden und Düsseldorf gibt es über 300 Lokalzeitungen mit einer Auflage von insgesamt etwa 13 Millionen. In fast jedem Ort, und sei er noch so winzig, ist es möglich, eine Zeitung zu abonnieren, die jeden Morgen frisch gedruckt im Briefkasten steckt. Von der Allgemeinen Laber Zeitung (sie heißt tatsächlich so) in der Oberpfalz über den Isar-Loisach-Boten in Wolfratshausen bis zur Zossener Rundschau – ist es nicht herrlich, in einem Land zu leben, in dem so etwas Wunderbares möglich ist?

Allein die Sächsische Zeitung hat zwischen Niesky und Döbeln 20 verschiedene Lokalredaktionen. Und weil die Reporter und Redakteure hier täglich ihr Wissen untereinander austauschen, profitieren alle Leser von diesem riesigen Netzwerk. Anders wäre auch der „Familienkompass“ in dieser Form nicht denkbar gewesen, für den die SZ nun mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis ausgezeichnet wird. Denn im Gegensatz zu einer einfachen Umfrage konnte die Zeitung überall direkt nachhaken und in jedem Ort mit den Menschen sprechen und den Problemen nachgehen, auf die Leserinnen und Leser hingewiesen haben.

Und siehe da: In vielen Orten fanden die Verantwortlichen plötzlich Lösungen. So können Lokalzeitungen mit Hilfe ihrer Leser dazu beitragen, dass sich das Leben in ihrer Region spürbar verbessert.
Da lächle noch jemand über „Provinzblätter“! Dass moderner Lokaljournalismus viel mehr kann, als von der jüngsten Schützenvereinssitzung zu berichten, haben auch die anderen Zeitungen bewiesen, die am Montag im Dresdner Albertinum mit Preisen gewürdigt wurden. Das können ganz kleine, aber besondere Ideen sein, wie die Rubrik „Fünf Minuten Stadt“ im Berliner Tagesspiegel. Oder es können aufwendige, groß angelegte Projekte sein, wie die Serie „Wohn-Wahnsinn“ der Stuttgarter Nachrichten. Das kann die gute alte Tradition der Reportage sein, auf die sich die Volontäre der Neuen Westfälischen besonnen haben. Oder es kann die intelligente Einbindung von Facebook und Twitter sein.

Überhaupt spielt das Internet gerade auch für Lokalzeitungen eine immer wichtigere Rolle. Denn wenn sich Redaktionen heute als „Anwalt der Leser“ verstehen, dann sind Online-Kanäle eine gute Möglichkeit, um mit der Redaktion schnell und unkompliziert in Kontakt zu treten. Die Sächsische Zeitung will auch mit anderen Projekten einen Beitrag für die Region leisten und dabei immer ihre Leser mit einbeziehen: „Schulnavigator“, „Krankenhausführer“, „Glücksatlas“, „Unternehmer des Jahres“, „Dresdner Reden“. Das alles kann und soll klassischen Lokaljournalismus nicht ersetzen: Nachrichten aus dem Gemeinderat, Gerichtsberichte, Theaterrezensionen, Spielanalysen aus dem Dynamo-Stadion. Aber es kann ihn bereichern und ergänzen. Jeden Tag aufs Neue, frisch gedruckt im Briefkasten. (SZ)

 

 

Wie die Arbeit einer Lokalredaktion im Detail aussieht, haben sich die Kollegen vom Forum Drehscheibe eine Woche lang bei der SZ in Bautzen angeschaut und dazu mehrere Beiträge auf ihrer Homepage veröffentlicht.

Vom Praktikum zur freien Mitarbeit

Sarah Grundmann hat sich noch während ihres Praktikums bei der Sächsischen Zeitung als freie Mitarbeiterin ins Spiel gebracht. Und damit war die 24-jährige Germanistikstudentin auch erfolgreich.

Sarah Grundmann kommt aus Lüneburg, studiert an der TU Dresden, schreibt für die SZ – und könnte sich vorstellen, länger hier zu bleiben. Foto: Sven Ellger

 

Warum hast Du Dich für ein Praktikum bei der SZ beworben? Ich musste eins für meinen Bachelor machen. Und weil ich mir vorstellen kann, nach meinem Studium journalistisch zu arbeiten, kam in Dresden für mich nur die SZ in Frage.

Wie hast Du Dich beworben? Ich habe einfach eine Bewerbung an die SZ geschickt und innerhalb von zwei Wochen die Zusage bekommen, in der Stadtredaktion Dresden zu arbeiten.

Wie hast Du diese neun Wochen Praktikum erlebt? Ich dachte, dass ich hauptsächlich kopiere und Kaffee koche. Aber gleich in meiner ersten Woche hatte ich zwei aktuelle Aufträge. Danach ging es regelmäßig weiter. Ich habe immer neue Aufträge bekommen, musste mir Termine machen, recherchieren und die Beiträge schreiben. Mein erster Text war katastrophal, aber das ging dann immer besser. Mein Betreuer in der Redaktion, Peter Hilbert, hat mir da gute Tipps gegeben und mir sehr weitergeholfen, indem er mir erklärt hat, worauf es ankommt.

Woran erinnerst Du Dich besonders gern? An meinen ersten großen Beitrag. Der ist auf der ersten Lokalseite erschienen. Da ging es um die Fahrradfreundlichkeit an der Albertbrücke. Ich durfte sogar den Kommentar schreiben – und das als Praktikantin.

Wie hast Du den Sprung zur freien Mitarbeiterin geschafft? Gegen Ende des Praktikums hat sich Claudia Schade, die Ressortleiterin, bei mir bedankt und mir alles Gute gewünscht. Bei dieser Gelegenheit habe ich gesagt, dass ich gern weiterhin für die SZ arbeiten würde. Einen Tag später hatte ich das Angebot, als freie Mitarbeiterin für die Dresdner Stadtteile zu schreiben. Das habe ich natürlich angenommen und so bin ich Mitte Juni nahtlos vom Praktikum in die freie Mitarbeit gewechselt.

Was hat sich verändert? Ich habe mehr zu tun, muss Meldungen schreiben und dabei helfen, die Seiten zu füllen, für die ich jeweils eingeteilt bin. Dafür nehme ich jetzt auch an mehr Sitzungen in der Redaktion teil, habe mehr Verantwortung und bin besser ins Team integriert. Momentan mache ich noch viel Urlaubsvertretung und wechsle die Stadtteile. Wenn das Semester im Oktober wieder losgeht und ich mit dem Master starte, werde ich vor allem im Süden und im Westen arbeiten. Ich hoffe, dass ich dann auch mehr eigene Themen vorschlagen kann.

Welche könnten das sein? Im August habe ich zum Beispiel im Rahmen einer Ausstellung über Dresdner Lebensgeschichten einen Ur-Loschwitzer porträtiert. Das war sehr interessant, weil er viel über Dresden und seine Kindheit in der NS-Zeit erzählt hat. Ich gebe zu, dass mich solche Themen und Menschen mehr begeistern, als Bauprojekte – auch wenn ich weiß dass die meistens sehr gut gelesen werden.

Wie geht’s für Dich weiter? Jetzt kommen zwei Jahre Masterstudium und ich kann mir vorstellen, auch so lange für die SZ zu arbeiten. Vielleicht ist danach sogar eine Stelle als Volontärin drin, aber das hängt ja nicht nur von mir ab.

Wer sich für ein redaktionelles Praktikum interessiert schaut einfach auf unserer Seite unter Jobs & Praktika oder auf der Seite der DD+V Mediengruppe.

 

 

 

 

 

 

Anmeldestart für die Jugendmedientage 2014

500 Medienbegeisterte aus ganz Deutschland kommen vom 6. bis zum 9. November 2014 zu den
Jugendmedientagen in Frankfurt am Main zusammen. Beim größten Kongress für junge Medienmacher stehen
leidenschaftliche Medienarbeit, intensives Netzwerken und anregende Diskussionen auf dem Programm.

 

Logo_der_Jugendmedientage_2014

Nach Hamburg und Berlin, geht es in diesem Jahr nach Frankfurt am Main: Zum bereits 11. mal treffen sich in diesem Jahr rund 500 junge Medienmacher zwischen 16 und 27 Jahren zu den sogenannten Jugendmedientagen, dem größten Kongress für Nachwuchsjournalisten in Deutschland. Thematisch stehen die diesjährigen Jugendmedientage unter dem Titel „ZwischenWelten“. Der Schwerpunkt liegt auf interkulturellen, (hyper-)lokalen und globalen Trends im Journalismus.

Während der vier Tage gestalten die Teilnehmer etwa  unter professioneller Anleitung ihr eigenes Medienprodukt. Daneben können die Teilnehmer bei Medientouren einen Blick in Redaktionen, Rundfunkanstalten und Agenturen werfen und Redakteuren der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder des Hessischen Rundfunks beim Arbeiten über die Schulter schauen. Neben vielen Workshops gibt es außerdem die Möglichkeit, bei Podiumsdiskussionen, Vertretern aus Medien, Politik, Kultur und Gesellschaft, wie Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau, Georg Streiter, Stellvertretender Sprecher der Bundesregierung, und Christian Sievers, Moderator des ZDF heute-journals, auszufragen.

Die Teilnahme am gesamten Vier-Tagesprogramm der Jugendmedientage kostet inklusive Übernachtung und Verpflegung 55 Euro. Mitglieder der Jugendpresse Deutschland zahlen einen ermäßigten Beitrag von 45 Euro. Anmelden kann man sich hier. Weitere Infos unter http://www.jugendmedientage.de.

 

Spezialistin für Mode, Show , Promis und örtliche Prominenz

Altmarktgalerie Dresden: „Gästeinformation“ steht da. Die Übersetzung ist für Anzhela Mamelkina kein Problem. Sie ist als Teenager mit ihren Eltern von Russland nach Deutschland ausgewandert. Foto: Steffen Füssel

Volontäre stellen sich vor: Anzhela Mamelkina (26) ist seit April 2012 Volontärin bei der Dresdner Morgenpost (MOPO). Vorher hat sie an der TU Dresden Kommunikations- und Politikwissenschaften studiert, bis sie während des Studiums bei Prinz Stadtmagazin angefangen hat. Danach hat Anzhela bei BILD Dresden und BILD Chemnitz, sowie einige Monate bei der SZ in der Stadtredaktion Dresden gearbeitet.

Klick gemacht hat es, … an meinem zweiten Tag bei der BILD Zeitung. Da musste ich raus nach Görlitz zur Firma Yeti. Der Gedanke, dass meine Ideen und meine Vorschläge andere Menschen interessieren, etwas bewegen und als Aufmacher in der Zeitung landen können….Daran hätte ich mich gewöhnen können und das habe ich auch getan. Es war einfach schön zu sehen, dass ich als Nicht-Muttersprachler und zum damaligen Zeitpunkt erst seit 8 Jahren in Deutschland, eine Stimme hatte.

Vor dem Volo hätte ich nicht gedacht, dass … ich in Dresden und im Journalismus wieder glücklich werden kann. Eigentlich wollte ich nach einigen Jahren weg, habe in Düsseldorf sogar eine Stelle angenommen. Doch dann haben mich Dresden und  die Leidenschaft zum Schreiben doch wieder für sich gewonnen.  Und ich glaube das ändert sich nicht so schnell wieder.

Mein Leben ohne Journalismus hätte so ausgesehen: Ich würde jetzt für ein Russisch-Deutsches Fashion Unternehmen in Düsseldorf arbeiten. Kurz vor meinem Volontariat habe ich dort sogar schon für eine Stelle als Einkäuferin im Modebereich auf Probe gearbeitet und der Stelle zugesagt. Aber meine Entscheidung in Dresden zu bleiben habe ich bis jetzt keine einzige Minute bereut, dafür macht mir die Arbeit dann doch zu viel Spaß.

An diese Geschichte erinnere ich mich oft: Meine erste Geschichte in Görlitz nahm Jahre später leider ein schlechtes Ende. Während des Hochwassers 2010 wurde das Unternehmen überflutet und ich musste wieder darüber berichten. Über Existenzen die noch vor ein paar Jahren super erfolgreich waren und vom Wasser innerhalb von ein paar Stunden weggespült worden sind. Aber auch meinen ersten Gerichtsprozess, damals ging es um Kindesmissbrauch, werde ich so schnell nicht vergessen.

Ich bin eine Spezialistin für… alles was mit Mode, Show , Promis und örtlicher Prominenz zu tun hat. Also egal ob Angelina Jolie, Chanel oder die Dresdner Stadtfest-Chefs – Fragen zu diesen Themen sind bei mir am besten aufgehoben.

Dass ich bei der MOPO richtig bin, habe ich gemerkt, … als ich endlich im Show-Resort angekommen bin. Denn hier trage ich die Verantwortung vom ersten Wort bis zum letzten Bild. So ist jeder Tag ein neues Abenteuer – das Ende immer überraschend offen und die Spannung geht nie aus.

Die SZ in Schüler-Hand

Muss das sein? Zum Beispiel Handys in der Pause, ein Verbot der NPD oder Markenklamotten? Antworten nicht nur darauf gab es in der jüngsten SZ-Wochenendausgabe. Und zwar von Schülern.

Der Altersdurchschnitt bei der Sächsischen Zeitung war vergangenen Freitag deutlich niedriger als sonst. Etwa 80 Jugendlichen waren den ganzen Tag im Dresdner Haus der Presse und in den Lokalredaktionen im gesamten Verbreitungsgebiet zu Gast. Über Monate haben sich die Schüler mit den Projektredakteuren getroffen, recherchiert und Artikel geschrieben – und zwar zum diesjährigen Motto: „Muss das sein?“. Am Freitag konnten die 14- bis 17-Jährigen dann endlich genau verfolgen, was mit ihren Artikeln passiert, bevor sie in der Wochenendausgabe der Schüler-SZ landen – vom Layout und Foto über letzte Korrekturen und neue Überschriften. Höhepunkt war das Shooting für das Titelfoto. Da war voller Körpereinsatz gefragt. „Anstrengend – aber spannend“, sagen die Schüler.

Lisa Marie Pigulla hat schon zum dritten Mal bei Schüler-SZ mitgemacht. Gemeinsam mit Lukas Oswald und Lewin Schurig ist sie der Frage nachgegangen, warum es im Fußball zuerst um Erfolg geht. Dazu haben die drei Dynamos Sportdirektor Ralf Minge interviewt.

 

Im Newsroom der SZ: Die Schüler Lewin Schurig (r.) und Lukas Oswald besprechen ihr Interview für den Sportteil mit dem stellvertretenden Chefredakteur Olaf Kittel. Foto: Robert Michael

Im Newsroom der SZ: Die Schüler Lewin Schurig (r.) und Lukas Oswald besprechen ihr Interview für den Sportteil mit dem stellvertretenden Chefredakteur Olaf Kittel. Foto: Robert Michael.

 

Am Freitagvormittag starteten die Schüler und die Projektredakteure in den Ressorts Politik, Kultur, Sport und Lokales mit der Arbeit an den Texten. In der Mittagskonferenz mit allen Ressortleitern kam die Kritik zur aktuellen SZ-Ausgabe diesmal von den Schülern. Nach der Mittagspause konnten sie vier SZ-Volontäre zu deren journalistischen Biografien befragen, bevor das Fotoshooting für die Titelseite und die letzten Korrekturen an den Schüler-Texten folgten. Zum Abschluss des Tages gab es für die Schüler und ihre Eltern eine Führung durch die Druckerei. (SZ/sca/dab)

 

SZ gewinnt Oscar der Lokalzeitungen

Die Jury des von der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgeschriebenen Deutschen Lokaljournalistenpreises hat die Sieger des Preisjahrgangs 2013 bekannt gegeben. Gewinner unter den insgesamt 568 Einsendungen: Die Sächsische Zeitung mit ihrem “Familienkompass”.

Preis

 

Wie geht es den Familien in Sachsen? Wie familienfreundlich sind die Städte und Gemeinden? Über mehrere Monate hat sich die Sächsische Zeitung im vergangenen Jahr in vielen Beiträgen intensiv diesen Fragen gewidmet. Mit dem von Wissenschaftlern begleiteten „Familienkompass“ hat die SZ jetzt den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung gewonnen. In der Begründung der Jury heißt es:

Die Zeitung mache sich damit zum “Anwalt der Familien”, so die Jury in ihrer Begründung. Sie gestalte ein Thema, das für die Zukunft der Städte und Gemeinden wichtig sei wie kein anderes. Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und Präsident des Europäischen Parlaments a.D., Dr. Hans-Gert Pöttering, erklärt dazu: “Es ist beeindruckend, wie intensiv die Sächsische Zeitung sich dem wichtigen Thema Familie widmet. Nicht theoretisch, sondern ganz konkret und praktisch: Wo fühlen sich Familien am wohlsten und warum? Das Ergebnis überzeugt.”

Den 2. Preis ging an die Braunschweiger Zeitung für ihre “Antworten-Seite” sowie der Zeitungsverlag Waiblingen für die Serie “Christentum heute”.

Weitere Preisträger wurden für folgende Kategorien bestimmt: Der Tagesspiegel in der Kategorie Alltag mit der Rubrik “Fünf Minuten Stadt”, die Oberhessische Presse in der Kategorie Foto für die crossmediale Serie “Ich und Ich”, die Berliner Zeitung in der Kategorie Infografik für die Rubrik “Kopf & Zahl”, Der Prignitzer in der Kategorie Katastrophenberichterstattung für die Hochwasserberichterstattung, der Nordbayerische Kurier in der Kategorie Kultur für die Berichterstattung “Wie Wagner in Bayreuth funktioniert”, die Rhein-Zeitung in der Kategorie Regionale Wirtschaft für die Aktion “Kauf lokal!” sowie der Kölner Stadt-Anzeiger in der Kategorie Stadtreport für die Serie “Auf den Punkt”. In der Kategorie Verbraucher wurden zwei Zeitungen ausgezeichnet: die Deister- und Weserzeitung für die Serie “Dewezet-Test” und die Stuttgarter Nachrichten für die Serie “Wohn-Wahnsinn Stuttgart”.

Erstmalig wurde ein Sonderpreis für Volontärsprojekte verliehen. Hier wurden die Neue Westfälische für ihre Reportagen-Serie und die Thüringer Allgemeine für ihre interaktive Wahlkampfberichterstattung von der Jury ausgezeichnet.

Die Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung richtet sich an Lokaljournalisten, die den größten Anteil unter den Redakteuren an deutschen Tageszeitungen stellen. Er wird seit 1980 verliehen. Die Auszeichnungen werden in diesem Jahr zusammen mit weiteren in acht Einzelkategorien im Herbst in Dresden verliehen.

Weitere Infos zum Deutschen Lokaljournalistenpreis findet ihr hier.

Mit dem direkten Draht ins Zentrum der Macht

 

Foto: Lutz Weidler

Foto: Lutz Weidler

Britta, da gibt es nicht mal ein Programmkino! Auf die Nachricht, dass ich fortan in Riesa als Lokalredakteurin arbeiten werde, reagierte mein geschätzter Kollege aus dem Kulturressort, als sei ich in die Tundra, die Walachei oder irgendeinen anderen Landstrich strafversetzt worden, den man mit Verlassenheit und kultureller Ödnis in Verbindung bringt. Dann schenkte er mir noch ein Hörbuch von zwölf Stunden Dauer zum Abschied.

Und jetzt bin ich hier. Bereits seit etwa 100 Tagen – Zeit für eine Bilanz. Die sollte es schon viel eher geben. Aber: Viel zu tun in so einer Lokalredaktion.

Dies ist die erste Stelle meines Lebens, abgesehen vom Volontariat. Sozialversicherungspflichtig und mit Betriebsrenten-Tralla-la und all dem Kram. Da kannst´de echt froh sein, sagte kürzlich eine ehemalige Kommilitonin aus dem Journalistik-Studium am Telefon zu mir. Sie selbst schlägt sich in Dortmund als Freie auf einem völlig übersättigten Markt durch.

Darüber, dass ich das nicht tun muss, bin ich auch wirklich ausgesprochen dankbar! Mit mir tauschen, würden viele Freie dennoch nicht. Riesa ist schließlich nicht München, Hamburg, Berlin oder irgendeine andere Medienmetropole. Ich habe aber schnell die Vorteile entdeckt: Wenn ich mit dem Regierungsoberhaupt sprechen muss, wühle ich in meinen Unterlagen – mein Kontakt-Management lässt noch Raum für Verbesserung – und wähle schließlich die entscheidende Handynummer. Die beiden Oppositionsführerinnen finde ich fast immer in einem kleinen Ladenlokal in der Nähe. Sie sitzen hinter konspirativ verschlossenen Lamellen-Vorhängen und versorgen mich bereitwillig mit zitierfähigen Informationen. Wenn ich den Zeitpunkt nicht verpasse, treffe ich den Regierungssprecher beim Mittagessen im Einkaufszentrum, wo es jeden Mittag das gleiche gibt – wahlweise mit kalter Sauce Hollandaise aus dem TetraPak. Dort kann ich den Sprecher noch einmal nachdrücklich an meine offenen Anfragen erinnern. Das beschleunigt die Antwortzeit – fast immer. Fußläufig ist das überschaubare Regierungsviertel von der Redaktion aus in drei Minuten erreichbar. Unsere Hauptstadt-Korrespondenten brauchen von ihrem Büro in der Bundespressekonferenz aus auf jeden Fall länger, um über die Spree ins Reichstagsgebäude zu kommen.

Politikum Blumenkübel

Ich habe als Leiterin meines Eine-Frau-Politikressorts also den direkten Draht ins Zentrum der Macht – das Riesaer Rathaus, und damit genug Stoff, um (in der Regel) nicht von Kinderfesten und Rammlerzüchtern berichten zu müssen. Dieses Klischee hält sich ja hartnäckig – mir kommt es so vor, dass es vor allem in den Köpfen von Großstädtern weiterlebt, die selbst keine Lokalzeitung lesen und sich dann plötzlich wundern. Dann nämlich, wenn die Räte das kommunale Eigentum bereits verhökert haben oder durch den teuren Tunnel unter der Stadt schon die erste S-Bahn rollt. (“Da hätte man doch protestieren müssen.”)

Gerade ist Wahlkampf. Am 25. Mai wählt Riesa einen neuen Stadtrat. Das macht sich bisher weniger in einer übermäßigen Plakate-Flut bemerkbar, als vielmehr in der Länge der Ausschusssitzungen. Im Bauausschuss entbrannte vor wenigen Tagen erst eine Diskussion über die Blumenkübel in der Innenstadt. Darin liegt noch immer das Tannengeäst vom letzten Winter. Die CDU-Fraktion will nun in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion, das Gestrüpp entfernen. Klar wollen auch die CDU-Leute wieder in den Rat – am besten mit einer so bequemen Mehrheit ausgestattet wie bisher.

Trotz konservativer Vorherrschaft bleibt es spannend im Riesaer Wahlkampf. Besonders gespannt bin ich, ob der Kandidat der Partei den Wiedereinzug schafft, die seit der letzten Bundestagswahl nur noch in persona von Wirtschaftsminister Sven Morlok zu existieren scheint. Dem Stadtrats-Anwärter wird nachgesagt, dass er es beim letzten Mal nur geschafft hat, weil er mit dem gleichnamigen, stadtbekannten Friseur verwechselt wurde. “Hier is´ was los”, sagt mein Kollege manchmal. Meist bezieht er sich dabei auf Lokalpossen wie diese – oft aber auch auf Situationen, in denen nicht so ganz ersichtlich ist, wie wir mit so wenig Leuten, die Seiten vollschreiben sollen.

Und damit zurück in die Stadt der Programmkinos.

Vier Wochen Journalistenschule

Volontäre der Sächsischen Zeitung wechseln alle paar Monate das Ressort. Von einer Lokalredaktion geht es etwa in die Mantelressorts Politik oder Kultur und dann weiter zu SZ-Online. Einer der Höhepunkte während der Ausbildung ist aber weder in Dresden noch dem restlichen Verbreitungsgebiet der SZ: der vierwöchige Kompaktkurs an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg, zuletzt von Mitte März bis Mitte April.

Unter ständiger Beobachtung von Romy Schneider: Seminarraum der Henri-Nannen-Schule. Foto: D. Berndt

Was ist der Bundessicherheitsrat? Welche Hauptstädte liegen an den Flüssen Spree, Tiber, Donau, Nil und Tigris? Welchen Rechtsanspruch ermöglicht das Informationsfreiheitsgesetz (IFG)? Schüler des aktuellen Lehrgangs mussten diese und 49 weitere Fragen beantworten, um an der Henri-Nannen-Schule angenommen zu werden. Allerdings erst in der dreitägigen finalen Bewerbungsrunde, bei der die übrigen 80 von anfangs etwa 2000 Nachwuchs-Journalisten, neben den Fragen aus dem Wissenstest auch noch einen Bildertest, eine Textübung, das Schreiben einer Reportage und ein Auswahlgespräch bewältigen mussten. Also alles wie immer, wenn eine der angesehensten Journalistenschulen des Landes Nachwuchs sucht. Am Ende wurden die 20 besten, also gerade einmal 1 Prozent der ursprünglichen Bewerber, an der Henri-Nannen-Schule angenommen.

Die Volontäre der SZ haben es da wesentlich leichter. Dafür bleiben sie auch nur vier Wochen an der Journalistenschule und nicht 18 Monate. Gemeinsam mit anderen Volontären des Gruner+Jahr-Verlages, der Zeit und des Spiegel – diese drei großen Medienhäuser betreiben die Schule gemeinsam – werden sie in dieser Zeit von verschiedenen Dozenten geschult. Die kommen aus der Praxis, sind feste Mitarbeiter bei deutschen Print-, Online-, Rundfunk- oder TV-Medien oder arbeiten als freie Journalisten für verschiedene Auftraggeber. Jeder von Ihnen ist ein absoluter Experte auf seinem Gebiet.

In den vier Wochen kommen fast alle journalistischen Gattungen an die Reihe – von der langen Reportage, über das Interview bis hin zu Kleintexten wie Überschriften oder Bildtexten. Alle Teilnehmer des Kompaktkurses müssen oder besser dürfen Übungstexte schreiben, die dann von den Dozenten schonungslos analysiert und kritisiert werden, egal ob Nachricht, Filmkritik oder Kommentar. Dazwischen gibt es Theorie- und Praxiseinheiten zu den Themen Medienrecht, Recherche, digitale Tools und Social Media.
Viel Stoff. Und nicht immer genug Zeit ihn zu verarbeiten. Das kommt hinterher, wenn die Volontäre wieder in ihren Redaktionen sind, Texte für die nächste Ausgabe der SZ schreiben und ihre Erfahrungen mit den Kollegen teilen. (SZ/dab)

Für alle Grübler sind hier noch die Antworten auf die Fragen zu Beginn. Alle weiteren Fragen und Antworten findet ihr auf den Seiten der Journalistenschule.

Der Bundessicherheitsrat ist ein geheim tagendes Gremium der Bundesregierung, das in wichtigen sicherheits-, vor allem rüstungspolitischen Fragen entscheidet.

Spree: Berlin
Tiber: Rom
Donau: Wien, Bratislava, Belgrad, Budapest
Nil: Kairo, Khartum, Dschuba, Kigali (an einem der Quellflüsse des Nil)
Tigris: Bagdad

Das IFG gibt jeder Person das Recht, Zugang zu amtlichen Informationen bei Behörden des Bundes zu erhalten.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.