Radeberg

Jens Fritzsche, Lokalchef in Radeberg

Jens Fritzsche, Lokalchef in Radeberg

Er ist hier der Chef

Um ein Haar wäre ich Berufsschullehrer geworden. Zumindest hatte ich schon die Zusage für einen entsprechenden Studiengang in der Tasche – dann kam zum Glück die Wende und es bot sich die Chance, Journalistik zu studieren. Was ich dann an der Uni in Leipzig auch tat. Journalistik und Politikwissenschaften, lautete dabei meine Fächerkombination. Und so habe ich nun seit einigen Jahren ein entsprechendes Diplom in der Tasche – was der EU vielleicht nicht gefallen wird, denn die steht ja bekanntlich mehr auf Bachelor-Abschlüsse…

Bei der SZ bin ich seit 1996, zunächst als „Wanderer“ durch mehrere Lokalredaktionen. Bis ich dann vor einigen Jahren in Radeberg landete – wo ich nun auch den Hut als Lokalchef aufhabe. Ein durchaus spannender Job; wenn auch nicht ausschließlich mit dem verbunden, was Journalisten gern tun: schreiben. Auch jede Menge „Bürokram“ landet nämlich auf meinem Tisch, elektronische und nicht elektronische Kalender sind zu füllen, damit die Redaktion läuft. Kritische Leser-Mails sind zu beantworten, Termine zu bestätigen und manchmal auch abzulehnen. Und natürlich muss ich auch dafür sorgen, dass die Sekretärin  immer rechtzeitig die notwendige Menge Kaffee für die Kreativität der Kollegen bereitstellt. Aber dennoch bleibt zum Glück trotzdem noch Zeit, Journalist zu sein. Und dabei jede Menge interessanter Menschen kennen zu lernen. Und zu sehen, dass es ganz in der Nähe unglaublich viele, unglaublich verrückte und unglaublich tolle Ideen gibt, die nicht minder unglaublich spannende Leute umsetzen. Ein Job für Neugierige! Ein Job für jeden, der sich nicht zu schade ist, auch vermeintlich kleine Dinge wichtig zu nehmen. Und genau das mag ich so an diesem Job, Lokaljournalist zu sein.

Die SZ-Redaktion in Radeberg

Die SZ-Redaktion in Radeberg

Das ist die SZ-Mannschaft in Radeberg

Wir sind sicher eine der kleinsten Redaktionen der Sächsischen Zeitung – haben aber dennoch regelmäßig den Hang zu durchaus großen Storys! Zu viert beackern wir dabei das Gebiet rund um Radeberg und produzieren hier täglich bis zu vier durchaus spannende Seiten. Das Klima ist prima in unserer Redaktion, was wohl auch daran liegen dürfte, dass bei uns der Anteil beider Geschlechter gut verteilt ist: 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männer ergeben 100 Prozent Team. Wir, das sind Jana Mundus, Sylvia Gebauer, Thomas Drendel und Jens Fritzsche. Und wir haben alle zusammen ein richtig großes Herz für „unser“ Rödertal. Und nur so kann es auch funktionieren.

Aufreger aus der Region:

Jüngst deckten wir beispielsweise auf, dass im Sächsischen Krankenhaus Arnsdorf ein Teil der Führungsriege ausgetauscht wurde. Was die Öffentlichkeit eigentlich gar nicht mitbekommen sollte… Und dass in Radeberg ein neunjähriges Mädchen gleich gegenüber einer Mittelschule wohnt, sich dort anmeldet, aber letztlich in eine gut drei Kilometer entfernte Schule geschickt wird, auch das war bei uns nachzulesen. Übrigens durfte das Mädchen nach unserem Bericht letztlich doch auf die Schule gleich gegenüber…

Das ist typisch für die Radeberger:

Unsere Lokalausgabe ist mit „Zeitung für das Rödertal“ überschrieben. Rödertal, das hört sich wahrscheinlich sehr idyllisch und beschaulich an – ist aber durchaus eine sehr lebendige Region! Rund um Radeberg, direkt vor den Toren der pulsierenden Metropole Dresden gelegen, haben die Orte, aus denen wir berichten jede Menge Power. Die Bierstadt Radeberg – ja, es gibt tatsächlich eine Stadt zum bekannten Pilsner… – ist dabei nicht nur eine Stadt, in der Bier gebraut wird. Auch zahlreiche weitere große Lebensmittelfirmen haben hier ihren Sitz: die Heinrichsthaler Käserei, die Fleischerei Korch und mit dem Radeberger Bitter kommt auch eine der bekanntesten Kräuterlikörmarken Deutschlands aus Radeberg. Zudem wächst in der Stadt derzeit eine sehr spannende Life-Science-Industrie heran, mit echten Global-Playern wie B.Braun, die in Radeberg künstliche Nieren produzieren.

Ottendorf-Okrilla – ein „Dorf“ mit immerhin 10.000 Einwohnern! – hat eines der größten Industriegebiete Sachsens, und die Flächen sind zudem auch noch restlos ausgebucht. Und hier gibt es auch einen Fußballgolf-Platz; davon gibt es ostdeutschlandweit nur zwei! Doch damit nicht genug: Auch eine Off-Road-Strecke für Modellautos ist in Ottendorf zu finden. Und um mal beim Thema Größe zu bleiben: Zu unserem Verbreitungsgebiet gehört auch die Gemeinde Wachau – in derem Ortsteil Leppersdorf immerhin Europas größtes Milchwerk steht: Müllermilch mit seiner hier ansässigen Tochter Sachsenmilch. Die ist übrigens Sachsens bekannteste Marke, wie jüngst Meinungsforscher herausgefunden haben. Im nahen Arnsdorf – das ebenfalls zum Rödertal gehört –steht eine der bekanntesten und größten Kliniken Sachsens – und auch die beiden nördlichsten Dresdner Ortsteile Weixdorf und Langebrück werden von uns medientechnisch versorgt.

Das Rödertal ist also das, was man gemeinhin zum „Speckgürtel“ Dresdens zählt; und natürlich wohnen hier auch jede Menge Dresdner, die in den vergangenen Jahren her gezogen sind. Aber auch die „Eingeborenen“ hier fühlen sich eigentlich als Dresdner – die Nähe zur Kultur, den Einkaufsmöglichkeiten und auch den Firmen in der Elbestadt ist einfach deutlich zu spüren. Und doch sind Städte wie Radeberg nicht nur Schlafstädte vor den Toren Dresdens. Hier gibt es eine durchaus rührige Kulturszene – die United Sound Crew zum Beispiel lockt schon mal Größen der Technoszene nach Radeberg und in Ottendorf ist das Studio 40 mit ungewöhnlichen Partyideen aktiv. Wer richtig ablachen will, ist im Radeberger Biertheater genau richtig – und wer sich am Wochenende auf den Weg ins Dresdner Partynachtleben macht, der stoppt zuvor in der Bar Label 62, wo es die wohl coolsten Drinks der Region gibt. Also: viel los hier!

So erreichst du die Redaktion in Radeberg:

Du willst ein Praktikum in der Radeberger Redaktion machen, als freier Mitarbeiter schreiben oder du hast einfach nur eine Frage? Dann schreib’ der Redaktion einfach eine Mail oder ruf an:

Telefon: (03528) 4899 5910
Mail: sz.radeberg@dd-v.de

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