Löbau

Matthias Klaus, Lokalchef Löbau

Er ist hier der Chef:

Ich bin auf ganz klassischem Weg Journalist geworden – durch das Studium: Journalistik und Politikwissenschaft an der Uni Leipzig. Ich stamme aus der Oberlausitz, und irgendwie bin ich nach einem Praktikum bei der SZ in Zittau nicht mehr losgekommen vom Zeitungsmachen. Ich wurde noch während des Studiums freier Mitarbeiter, bekam danach eine Stelle als Redakteur, arbeitete nach Zittau in Bautzen, Görlitz und schließlich in Löbau.

Storys gibt es hier im Herzen der Oberlausitz viele. Es müssen gar nicht immer die ganz großen sein. Einige, die mich sehr bewegt haben: ein Besuch in einer psychiatrischen Klinik in Sieniawka, in Polen, gleich hinter der Grenze zu Zittau. Wie die Frauen dort trotz wenig materieller Zuwendung ihr Leben meistern, das hat mich sehr bewegt. Nach meiner Reportage aus der Klinik folgte eine Welle der Hilfsbereitschaft aus Deutschland. Das hat mich sehr gefreut.

Immer wieder beeindruckend ist auch die Arbeit der Polizei hier im Grenzgebiet. Ich durfte mehrmals mit der Bundespolizei und dem Zoll auf Streife gehen. Respekt, wie sich diese Frauen und Männer für unsere Sicherheit einsetzen!

Die SZ-Redaktion in Löbau

Die SZ-Redaktion in Löbau

Das ist die Löbauer SZ-Mannschaft

Die Löbauer Lokalredaktion hat etwas ganz Besonderes zu bieten: Das Büro im Oberland, in der neuen Doppelstadt Ebersbach-Neugersdorf. Dort sitzt Romy Kühr mitten im Geschehen an der Bundesstraße 96 in Ebersbach. Die SZ-Mitarbeiterin fasst die Neuigkeiten im Grenzgebiet zu Tschechien jeden Tag auf einer Seite zusammen. Am „Hauptsitz“ in Löbau ist Lokalchef Matthias Klaus, seine Stellvertreterin Anja Beutler, Cornelia Mai und Gabriel Wandt am Computer und Telefon anzutreffen. Unsere Redaktion befindet sich in der Mitte der Stadt, am Neumarkt. Jeder der fünf Kollegen hat sein spezielles „Einsatzgebiet“: Cornelia Mai und Anja Beutler berichten zum Beispiel vorwiegend vom Eigen, aus Herrnhut, Matthias Klaus und Gabriel Wandt aus Löbau und der Umgebung – von Kittlitz bis zum Kottmar. Hinzu kommen unsere Fotografen – mindestens, wenn nicht sogar noch wichtiger als die Schreiberlinge.

So sieht ein typischer Tag bei der SZ in Löbau aus:

Der  Tag in der Löbauer Redaktion beginnt mit Sabine Haufe, Sekretärin und gute Seele des Ganzen. Sie schließt 9 Uhr die Tür am Neumarkt auf, kämpft sich durch einen Berg aus Briefen, Mails und Zeitungen, verteilt die Post auf die Arbeitsplätze der Kollegen. Diese trudeln nach und nach ein, wir besprechen den Tag, schauen, welche aktuellen Ereignisse die Lokalausgabe verändern können. Dann geht’s auch schon los: telefonieren, E-Mails schreiben und, ganz wichtig, zu Terminen gehen/fahren. Die Fläche, die die Löbauer Lokalredaktion betreut, ist groß. Das Oberland zwischen Neugersdorf und Neusalza-Spremberg gehört dazu ebenso die Region um den Kottmar, Löbau mit seinen vielen Ortsteilen, der Eigen. Ohne Fahrzeug  geht hier gar nichts. Pro Tag legen die Kollegen manchmal bis zu 50 Kilometer und mehr zurück.

Aufreger aus der Region:

Aufreger gibt es in der Region viele. Allein schon die Nähe der Grenze sorgt dafür. Kriminalität ist und bleibt ein großes Thema, Stichwort: Metallklau. Eine Frage, die sich uns auch immer wieder stellt. Wann wird die B 178 zwischen der Autobahn und Liberec endlich fertig? Ein Thema, zu dem wir schon Dutzende Artikel geschrieben haben. Daneben gibt es aber auch die „schönen“ Themen: Geschichten über Menschen, die hier bei uns in der Oberlausitz etwas bewegen, die vielleicht aus der Ferne zurückgekommen sind.

Das ist typisch für die Oberlausitzer:

Wir haben es jeden Tag mit den sagenumwobenen Oberlausitzer Granitschädeln zu tun. Die Legende besagt, dass der hiesige Menschenschlag ein wenig eigen, zuweilen zurückhaltend, ja sogar vielleicht etwas störrisch ist. Stimmt natürlich gar nicht. Die Oberlausitzer sind klasse, weltoffen, freundlich und auskunftsbereit – meistens zumindest.

So erreichst du die Löbauer Redaktion:

Du willst ein Praktikum in der Redaktion in Löbau machen, als freier Mitarbeiter schreiben oder du hast einfach nur eine Frage? Dann schreib’ der Redaktion einfach eine Mail oder ruf an:

Telefon: (03585) 4740 5450
Mail: sz.loebau@dd-v.de

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