Sebnitz

Thomas Möckel, Lokalchef Sebnitz

Thomas Möckel, Lokalchef Sebnitz

Er ist hier der Chef

Ich bin Journalist geworden, weil ich im Berufsleben alles wollte – außer langweilig. Eine gehörige Portion Neugier, der Reiz, jeden Tag andere Menschen zu treffen und schon fast so etwas wie eine Sucht, Geschichten aufzuschreiben – diese Mischung war’s, die mich Journalist werden ließ. Zu verachten ist auch nicht, dass sich für Journalisten Türen öffnen und man an Orte darf, die nicht für jedermann bestimmt sind, man selbst aber herein darf – natürlich ausschließlich im Leserinteresse.

Auf dem Weg zum Beruf hielt ich mich an einen Hinweis eines erfahrenen Journalisten, der mir vor Jahren sagte: „Wenn Du Journalist werden willst, dann studiere irgendetwas, aber keinen Journalismus.“ Ich habe mich daran gehalten, weil auch und gerade Quereinsteiger in den Beruf gern gesehen sind. So bin ich erst Jurist geworden, habe mich aber dann schon noch bei einem Zeitungsvolontariat ordentlich zu einem Journalisten ausbilden lassen.

Zur SZ gekommen bin ich über viele Umwege. Schon während meiner Berufsausbildung schrieb ich damals kleine Meldungen für eine Jugendredaktion. Dann folgten Stationen bei den Dresdner Neusten Nachrichten, einem Musikmagazin, der Leipziger Volkszeitung, bis ich schließlich bei der Sächsischen Zeitung ankam. Ich hatte mich auf eine Lokalredakteur-Stelle ich Kamenz beworben, weil ich wieder ein Stück in Richtung Heimat wollte. Daraus geworden ist erst Pirna, dann Sebnitz.

Ich mag an meinem Job, dass er nie langweilig wird. Jeder Tag ist anders, nie eintönig, man trifft viele Menschen. Manchmal passiert es, dass einer der beschriebenen Menschen aus eine Geschichte am nächsten Tag neben dem Schreibtisch steht – entweder um zu loben oder um zu schimpfen. Mehr Nähe zu den Menschen kann kaum sein.

Das war bisher meine beste „Story“: Ich schrieb eine Geschichte über eine junge Frau, die eine Apotheke in Sebnitz übernahm. Die Apotheke gehörte zuvor einer Familie, deren Sohn bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen war. Die Familie vermutete aber, dass ihr Sohn umgebracht worden sei. Und just jene junge Apothekerin, die nun die Apotheke wieder eröffnete, saß Jahre zuvor fünf Tage in Untersuchungshaft, weil sie des Mordes an eben jenem Jungen verdächtigt wurde.

Die SZ-Redaktion in Sebnitz

Die SZ-Redaktion in Sebnitz

Das ist die Sebnitzer Redaktion

Wir sind eine kleine, aber feine Redaktion mit Sitz im Sebnitzer Stadtzentrum. Zur schreibenden Zunft gehören noch Anja Weber und Katarina Lange. Natürlich wären wir nichts ohne unsere Sekretärin Katrin Gierth. Sie kümmert sich um die Serviceseite, Gewinnspiele sowie um die kleinen und großen Sorgen anrufender Leser.
Und weil selbst der beste Text ohne schickes Foto nur halb so gut ist, sind täglich Fotografen auf Achse, um uns Bilder zu den Geschichten zu liefern. Zu den freien Fotografen, die für uns im Dauereinsatz sind, gehören Dirk Zschiedrich, Steffen Unger und Frank Baldauf.

In der Lokalausgabe berichten wir nahezu täglich aus Neustadt, Sebnitz, Stolpen, Hohnstein, Kirnitzschtal, Dürrröhrsdorf-Dittersbach und Lohmen. Themen, die sowohl für Sebnitz als auch die angrenzende Region Pirna wichtig sind, finden parallel in beiden Ausgaben statt.

Das ist typisch für die Sebnitzer:

Die Menschen hier sind recht bodenständig, wollen aber zugleich viel selbst bewegen. Sie sind ehrlich und direkt, manchmal aber ein wenig wortkarg. Doch wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, tauen sie schnell auf und sind herzlich. Und die herrliche Landschaft der Sächsischen Schweiz, in der wir viel unterwegs sind, setzt der täglichen Arbeit natürlich die Krone auf.
 

So erreichst du die Redaktion in Sebnitz:

Du willst ein Praktikum in der Sebnitzer Redaktion machen, als freier Mitarbeiter schreiben oder du hast einfach nur eine Frage? Dann schreib’ der Redaktion einfach eine Mail oder ruf an:

Telefon: (035971) 593 5750
Mail: sz.sebnitz@dd-v.de

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