Ulf Mallek

Ulf Mallek, Regionalchef Elbland

Ulf Mallek, Regionalchef Elbland

Ulf Mallek, Regionalleiter Elbland 

Ich bin Journalist geworden, weil ich gern Geschichten aufschreibe und neugierig bin. Mich interessiert, was so passiert um mich herum und in der Welt. 

Zur SZ bin ich gekommen so: Über die SZ-Jugendredaktion. Die haben meine Texte gedruckt. Als Student habe ich dann schon regelmäßig für die SZ geschrieben.                    

Das mag ich an meinem Job: Jeden Tag ist er anders. Am Ende des Tages, weiß der Redakteur, was er gemacht hat: Einen Text geschrieben oder auch zwei oder drei, eine oder mehrere Seiten layoutet oder für eine große Story recherchiert. Der Job ist so gesehen sehr ergebnisorientiert. Außerdem lernen wir viele interessante Menschen kennen und erfahren viel. 

Ein typischer Arbeitstag sieht bei mir so aus: Früh planen wir die Seiten. Was wird der Aufmacher? Wo läuft dieser Aufmacher? Nur in einer Lokalredaktion oder in allen vier, die zu meinem Gebiet gehören: Meißen, Radebeul, Riesa und Großenhain. Mittags ist eine Telefonkonferenz mit dem Haupthaus in Dresden, mit der Chefredaktion. Wir stimmen uns ab, überlegen, welche Themen auch in den Mantelteil müssen. Danach ist Zeit, Texte zu redigieren oder selbst zu recherchieren und zu schreiben. Manchmal müssen auch Personalfragen geklärt werden, es gibt Besuche und Termine außerhalb. Abends besprechen wir in einer Telefonkonferenz den nächsten Tag. Danach schaue ich mir gemeinsam mit den Producern jede einzelne Seite an. Das sind bei uns so 24 bis 32. Wir verstehen das als Qualitätskontrolle. In Dresden gibt es noch einen Regiochef, der sich alle Lokalausgaben anschaut. Mit ihm gemeinsam verabschieden wir die Seiten dann in die Druckerei. 

Das gefällt mir an meiner Region: Im sächsischen Elbland wächst der sächsische Wein. Wir haben an der Elbe wunderschöne Weinberge, die diese Region prägen. In Meißen wird Porzellan hergestellt und es gibt eine sehr alte Burg. Wir haben den besten Ackerboden Sachsens in der Lommatzscher Pflege. In Großenhain reiten blaue Husaren und in Radebeul wohnen – angeblich – viele Millionäre. Auf jeden Fall finden wir dort schöne Villen und ein DDR-Museum, das sogar Tom Hanks besucht hat. In Riesa gibt es Stahl und Stahl Riesa.                                                                  

Das war meine bisher beste Story: Ein Interview mit dem Schriftstellerr Erwin Strittmatter kurz vor seinem Tod, ein Porträt des Schachgroßmeisters und Radebeuler Karl-May-Verlegers Lothar Schmidt sowie eine Artikelserie zu einem Immobilienskandal in Meißen.

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