
Uwe Vetterick, Chefredakteur
Uwe Vetterick, Chefredakteur
Ich bin Journalist geworden, weil….mich ein Verleger und ein Chefredakteur im Frühjahr 1990 zu einem Praktikum überredet haben.
Zur SZ gekommen bin ich so: Ein Anruf des damaligen Geschäftsführers, zwei gemeinsame Essen (einmal Frühstück, einmal Brunch), ein ungewöhnliches Gespräch. Das war’s.
Das mag ich an meinem Job: Geschichten erzählen, Blattmachen, Menschen überraschen.
Meine bisher beste „Story“… habe ich wohl tatsächlich als Volontär machen dürfen. Sie ging kurz erzählt so. Ein Mann, Mitte 50, verliert durch Krankheit seine geliebte Frau. Eine Frau, Mitte 50, verliert durch Krankheit ihren geliebten Mann. Durch Zufall werden beide nebeneinander begraben. Zufällig auch treffen sich bei der Grabpflege Witwe und Witwer und verlieben sich ineinander. Die Geschichte erschien zu einem Totensonntag. Selbst aus großem Leid kann neues Glück wachsen.
Ein typischer Arbeitstag sieht bei mir so aus:
08.30 – 10.30 Uhr Zeitungslektüre, Agenturen checken, Kaffee trinken
10.30 – 11.00 Uhr Konferenz mit den newsgetriebenen Ressorts und Onlinern
11.00 – 12.00 Uhr Verwaltungskram
12.00 – 13.00 Uhr große Redaktionskonferenz
13.00 – 13.30 Uhr Lunch
13.30 – 14.30 Uhr neue Redaktionsprojekte besprechen und entwickeln
14.30 – 21.00 Uhr Blattmachen
Ein Trackback
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