Niesky/Weißwasser

Wulf Stibenz, Lokalchef Niesky/Weißwasser

Wulf Stibenz, Lokalchef Niesky/Weißwasser

Er ist hier der Chef

Ich bin Journalist geworden, weil ich mich für andere Menschen, ihre Lebenswege, ihr Können, ihr Wissen, ihre Gedanken und ihr Empfinden interessiere – und ich als Student das Gefühl hatte, dass das Leben realer Personen spannender als jeder Kinofilm, faszinierender als das beste Buch und erbaulicher als jede Biografie ist.

Zur SZ gekommen bin ich als Student, der es satt hatte sich nur wissenschaftlich verklausuliert ausdrücken zu müssen und der Ansicht war, das geht auch klarer, kürzer und direkter. Ich mag an meinem Job, dass ich bei guter Selbstorganisation vor der Arbeit zwei Stunden mit meinen Hunden durch den Wald rennen kann, mittags bei meinem Kind Mittag esse und immer im Dunkeln heim komme.

Mir gefällt an meiner Region, dass eine scheinbar spröde, flache, sandige Landschaft so zauberhaft sein kann, dass einem das Herz fast stehen bleibt.

Meine beste Story gibt es meiner Ansicht nach nicht, weil ich jeden Artikel so schreibe, als ob es der letzte, beste, schönste und geschliffenste Beitrag überhaupt ist.

Die SZ-Redaktion in Niesky

Die SZ-Redaktion in Niesky

Das sind die SZ-Mannschaften in Niesky und Weißwasser

Die SZ-Redaktion in Weißwasser

Die SZ-Redaktion in Weißwasser

Wir sind die Niesky/Weißwasser Eleven – und viele Helferlein von Görlitz über Zittau, Bautzen bis nach Hoyerswerda. Zusammen bringen wir jeden Wochentag eine Lokalausgabe für Weißwasser und eine für Niesky zu unseren Lesern. Zu unserem Verbreitungsgebiet zählt Bad Muskau, Weißwasser, Schleife, Boxberg, Rietschen, Rothenburg, Niesky, ne ganze Menge Dörfer, Wälder, Wiesen und die A4. Wir arbeiten vor allem mit Spaß und ungebremsten Interesse in Niesky und in Weißwasser – weil dort unsere Computer stehen. Besonders gerne sind wir aber im größten Lokalredaktionsgebiet der SZ unterwegs, weil die Geschichten nun mal draußen vor der Tür warten.

 

So sieht ein typischer Tag bei der SZ in Niesky/Weißwasser aus:

Ein  typischer Arbeitstag von Chef Wulf Stibenz beginnt am Abend zuvor – denn dann entscheidet er, wann er wo für die Redakteursarbeit sein muss und was er vorher, währenddessen oder danach noch aus seinem Leben machen will – also Kind, Frau, Hunde, Hausbau, Behördengänge, Fotografie, Party, Lesen, Lernen, Schlafen. Zumeist geht es aber 7 Uhr morgens los – auch wenn Wulf Stibenz erst gegen 10 Uhr im Büro ist. Dann erst mal Kaffee. Dann prüft er, was aktuell noch in die Zeitung zu bringen ist, wer das erledigen kann, wie, wo, warum, was recherchiert werden sollte. Kaffee. Dann guckt er, was die Konkurrenz macht, freut sich oft, ärgert sich selten. Kaffee. Telefoniert mit seinen Mitarbeitern, freut sich oft, ärgert sich selten. Kaffee. Dann telefoniert Wulf Stibenz mit seinen Chefs, zur Abstimmung… freut sich, naja, seltener. Kaffee. Dann geht’s raus. Mit zig Leuten reden, zuhören, lernen, nachempfinden. Kaffee. Wieder mit Kollegen reden, wieder mit Chefs reden. Kaffee. Je näher der Abend rückt, desto mehr geht’s an den Feinschliff der aktuellen Zeitung (es könnte ja die letzte sein, also soll sie besonders gut werden). Kaffee. Dann wieder mit Kollegen und Chefs telefonieren. Kaffee. Langsam über den Tag nach der aktuellen Ausgabe nachdenken. Kaffee. Wieder mit Kollegen und Chefs reden – und ganz intensiv mit den Fotografen, weil die das Erscheinungsbild der Zeitung  nun mal prägen. Kaffee. Dann: Entscheidungen treffen. Die letzten des Tages für die aktuelle Ausgabe und die anstehenden für die Ausgabe danach. P.S. Ab und an kann „Kaffee“ auch mit Wasser, Saft und Tee ersetzt werden.

Aufreger aus der Region:

Mord, Totschlag, Drogenexperimente, Schieberei und Weltraum-Shuttlestarts sind nicht so häufig… aber tolle Menschen, schöne Menschen, interessante Menschen gibt’s bei uns reichlich, das glaubt keiner – bis er es liest.

Das ist typisch für die Lausitzer:

Störrische Gelassenheit, die leicht in pure Vergnüglichkeit umschlägt. Das Wissen, unterschätzt zu werden.

So erreichst du die Redaktionen in Niesky und Weißwasser:

Du willst ein Praktikum in einer der beiden Redaktionen machen, als freier Mitarbeiter schreiben oder du hast einfach nur eine Frage? Dann schreib’ einfach eine Mail oder ruf an:

Telefon: (03588) 2536 5550 (Niesky) oder (03576) 218627 (Weißwasser)
Mail: sz.niesky@dd-v.de oder
sz.weisswasser@dd-v.de

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