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Zeitung machen wie die Profis

Fotografieren, interviewen, Reportagen schreiben, layouten – kurzum: Zeitung machen wie die Profis. Die Schüler-SZ macht’s möglich. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie eine Zeitung entsteht und das vor allem selber ausprobieren möchte, kann sich jetzt bewerben. Die SZ erklärt, wie.

Thomas KretschelWie läuft das Projekt Schüler-SZ ab?

Die Schüler-SZ ist eine Ausgabe der Sächsischen Zeitung, die zum großen Teil von Schülern gestaltet wird, sowohl in den 20 Lokalredaktionen als auch in den Zentralredaktionen in Dresden: etwa Politik, Wirtschaft, Sport oder Kultur. Unter der Anleitung von vielen erfahrenen Redakteuren werden die Schüler recherchieren und schreiben. Am Sonnabend, 6. Juli, landet die Schüler-SZ in den Briefkästen der Leser.

Um welche Themen geht es?

Wir wollen mit der Schüler-SZ Themen aufgreifen, die 14- bis 18-Jährige bewegen – eine Generation, die mit Internet, Handy und Smartphone aufgewachsen ist. Deshalb heißt das Motto in diesem Jahr: „Alles digital?!“ Die Artikel sollen das Leben im digitalen Zeitalter aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten, beispielsweise Schule, Freundschaft, Liebe, Gesellschaft, Beruf.

Wer kann mitmachen?

Das Projekt richtet sich an Schüler der achten bis zwölften Klassen an Mittelschulen und Gymnasien im gesamten Verbreitungsgebiet der SZ. Wer sich für das tagesaktuelle Geschehen interessiert, gerne und gut schreibt, Fragen stellt und neugierig auf die Welt schaut, ist bei der Schüler-SZ genau richtig. Außerdem suchen wir talentierte Fotografen. Auch wer auf diesem Gebiet schon Erfahrungen gesammelt hat, sollte sich jetzt bewerben.

Wie geht die Bewerbung?

Schreibe bis zum 8. März eine E-Mail an schueler-sz@dd-v.de, in der Du Dich kurz vorstellst (Name, Adresse, Telefonnummer, Interessen), uns sagst, warum du an dem Projekt teilnehmen willst – und in welcher Redaktion du am liebsten mitarbeiten würdest. Die erfolgreichen Kandidaten bekommen kurz darauf eine Einladung zur ersten Redaktionsversammlung.

Wie groß ist der zeitliche Aufwand?

Die Treffen von Schülern mit den Projektredakteuren finden Ende März bis Anfang April statt in den Redaktionen in Bautzen, Döbeln, Dresden, Görlitz, Meißen und Pirna. Hier werden erste Ideen für die Artikel entwickelt, in den Tagen danach entsteht ein Redaktionsplan. Zwischen April und dem Erscheinungstermin der Schüler-SZ im Juli finden etwa zwei Treffen pro Monat statt. Zudem benötigen die Schüler Zeit, um ihre Geschichten zu recherchieren.

Um welche Redaktionen geht es?

Wir suchen talentierte Schüler für alle 20 Lokalredaktionen der Sächsischen Zeitung. Lokaljournalisten sind nah dran am Puls der Zeit und am Alltag der Menschen. Wer in Dresden und Umgebung wohnt, kann sich auch für eine der Zentralredaktionen bewerben. Wer unbedingt mal einen Minister löchern will, sollte das Politikressort als Wunsch angeben. Wer gerne ins Theater geht oder über Kunst diskutiert, soll auch in der Kultur darüber schreiben dürfen. Wer verrückt nach Fußball ist, ist im Sport gut aufgehoben. Jeder soll sich dort verwirklichen können, wo seine Interessen liegen. Die SZ versucht, die Wünsche zu berücksichtigen.

Wie läuft der Produktionstag ab?

Am Tag vor dem Erscheinungstermin der Schüler-SZ, also am 5. Juli, werden alle beteiligten Schüler in den Redaktionen sein und an der Redaktionskonferenz teilnehmen. Abends sind die Schüler außerdem in die Druckerei der Sächsischen Zeitung eingeladen: Hier bekommen sie eine Führung durchs Haus und dürfen sich ihr persönliches Exemplar der Zeitung druckfrisch abholen.

Und nach der Schüler-SZ?

Wir wollen zeigen, wie spannend es ist, Zeitung zu machen. Außerdem sind wir auf der Suche nach Talenten. Für besonders begabte Schüler kann das Projekt Schüler-SZ Türen öffnen – für ein Praktikum, eine freie Mitarbeit oder einen Fördervertrag für journalistischen Nachwuchs.

Von Anna Hoben

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