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Wo gibt’s den besten Unterricht?

Für den Schulnavigator der Sächsischen Zeitung wurde nicht nur online abgestimmt. Auf einer eigenen Facebook-Seite gibt es dazu alle Neuigkeiten im Überblick.

schulnavigator Zum dritten Mal in Folge wurden Eltern im Verbreitungsgebiet der Sächsischen Zeitung gebeten, die Erfahrungen mit der Schule ihres Kindes jenen Eltern zu übermitteln, die sich im Laufe dieses Schuljahrs für eine weiterführende Schule entscheiden müssen.

Nachdem im Jahr 2010 Mütter und Väter an Gymnasien und 2011 an Mittelschulen befragt wurden, wurden in diesem Jahr wieder die Eltern an den Gymnasien um ihre Meinung gebeten. In bewährter Weise hat die Forschungsgruppe Schulevaluation der TU Dresden unter der Leitung von Professor Wolfgang Melzer im Auftrag der SZ den Fragebogen entwickelt. Die Wissenschaftler werten die Umfrage auch aus. Professor Melzer erklärt, ihn überzeuge die Kontinuität dieser Erhebungen. Sein Team bekomme regelmäßig positive Rückmeldungen aus den Schulen.

In diesem Jahr erfolgte die Befragung erstmals online. Dafür haben mehr als 25.550 Eltern an 64 Gymnasien, die sich beteiligen, spezielle Zugangscodes erhalten. In der SZ-Redaktion werden die Ergebnisse jetzt aufbereitet und daraus gemeinsam mit einem Kommentar von Professor Melzer sowie einem großen Schulporträt eine Zeitungsseite für jedes Gymnasium gestaltet. Kurz nach Weihnachten wollen wir dann mit der Veröffentlichung beginnen.

Infos rund um den SZ-Schulnavigator sind auch bei Facebook zu finden. Einfach “Gefällt mir” klicken und auf dem Laufenden bleiben.

Der SZ-Schulnavigator: Eltern raten Eltern

Eltern raten Eltern – besser geht es gar nicht. Noch dazu, wenn es um eine so wichtige Entscheidung geht wie die der richtigen Schulwahl.

Deshalb befragen Schulforscher der TU Dresden nun schon zum dritten Mal Eltern in Sachsen für den SZ-Schulnavigator, einen mittlerweile bewährten wie anerkannten Tipp-Geber. Der Vorsitzende des Landeselternrates, Andreas Hellner, nennt ihn „eine hervorragende Gelegenheit für Eltern, ihre Sicht auf verschiedene Aspekte von Schule darzustellen“. Es würden auch Fragen erörtert, die nicht Bestandteil anderer wissenschaftlicher Erhebungen sind.

64 Gymnasien haben bislang signalisiert, mitmachen zu wollen. Erstmals werden nicht nur die Mütter und Väter ausgewählter Klassen- und Jahrgangsstufen gebeten, sich zu beteiligen, sondern alle Eltern des jeweiligen Gymnasiums. Das sind rund 25.500 – damit ist diese Umfrage die größte.

Und auch das ist neu: Die Eltern bekommen keinen Fragebogen mehr ausgehändigt. Sie werden gebeten, online zu gehen und Klicks zu machen. Sie erhalten dafür ihre Zugangscodes und Passwörter. Weil die lediglich Rückschluss auf die jeweilige Schule zulassen – was für die wissenschaftliche Auswertung unerlässlich ist –, ist die Anonymität gewährleistet. Und weil die Codes nur einmal einen Zugang zum Fragebogen gestatten, wird Missbrauch ausgeschlossen. (SZ)

Umfrage zeichnet gutes Bild der Schule

Die Ergebnisse zur Elternumfrage für den SZ-Schulnavigator Mittelschulen hat die Sächsische Zeitung in den vorigen Wochen veröffentlicht. Die Eltern sollen so bei der Schulwahl unterstützt werden. Das Forscherteam der Technischen Universität Dresden zieht nun ein Resümee.

Wenige Tage bevor die rund 29.000 Viertklässler in Sachsen ihre Bildungsempfehlung erhalten, zieht das Forschungsteam Schulevaluation der Technischen Universität Dresden mit Prof. Dr. Wolfgang Melzer und den Diplom-Soziologen Nelly Schmechtig und Matthias Ritter, die die Befragung und deren Auswertung leiteten, ein Resümee.

Wie ist die Beteiligung der Schulen und Eltern an der Befragung zu bewerten?

Die hohe Bereitschaft der Eltern, sich an der Befragung zu beteiligen, hat uns positiv überrascht. Der Erfolg des Projektes „Eltern raten Eltern“ ist auch der Unterstützung der jeweiligen Schulleitungen zu verdanken – oftmals äußerten diese, ein solches Projekt jederzeit wieder unterstützen zu wollen. Es bleibt zu hoffen, dass die Veröffentlichungen jene Schulleiter überzeugen, die sich aus uns nicht bekannten Gründen nicht beteiligt haben. Förderlich für den guten Rücklauf war sicherlich auch die Unterstützung der Erhebung durch das Kultusministerium.

Sind die Schulen mit dem Bild, das die Eltern per Umfrage zeichnen, einverstanden?

Die Resonanz auf die Veröffentlichungen und Kommentierung der Umfrageergebnisse waren in der Mehrzahl äußerst positiv. Uns erreichte eine Reihe von Zuschriften, darunter Dank, Anregungen, aber natürlich auch Kritik – Letztere fast ausschließlich von Schulleitungen und verständlicherweise dadurch motiviert, das Image ihrer Schule zu verbessern. Uns wurde auch signalisiert, dass eine Reihe von Mittelschulen die Ergebnisse insbesondere als Anstoß dafür nehmen, die Zusammenarbeit mit den Eltern zu verbessern. Wenn dies zuträfe, wäre viel erreicht!

Welches sind die am häufigsten geäußerten Resonanzpunkte?

Zahlreiche Schulleitungen werten die Daten für ihre Schule in Verbindung mit den Durchschnittswerten aller Schulen als gute Basis zukünftiger pädagogischer Arbeit bzw. als Impuls für die Elternarbeit und somit der Schulentwicklung. Sehr häufig wurde in den uns vorliegenden Zuschriften der Befund bestätigt, dass ein pädagogischer Handlungsbedarf in Bezug auf das Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler besteht.

Gibt es Parallelen oder gravierende Unterschiede zum Schulnavigator Gymnasien?

Die Fragebögen stimmten in beiden Schularten zwar in großen Teilen überein, waren aber nicht völlig identisch. Daher lassen sich auch die Gesamtnoten nur innerhalb der jeweiligen Schulart vergleichen. Bemerkenswert ist, dass wir bei beiden Schulformen von einem hohen Niveau schulischer Zufriedenheit seitens der Eltern ausgehen können. Im Hinblick auf die Schulqualität sind es die Eltern der Mittelschüler, die sich zufriedener äußern. Im Vergleich zu den Gymnasialeltern sind für Eltern von Mittelschülern Ganztagsangebote ein entscheidendes Motiv bei der Schulwahl. Der größte Unterschied besteht eindeutig in der Einschätzung der Gewaltproblematik an der Schule. Trotz einer leicht abgewandelten Fragestellung ist der Anteil der Eltern, der zumindest „leichte Probleme“ mit Gewalt und Kriminalität an der Schule wahrnimmt, an Mittelschulen (45 Prozent) doppelt so groß wie an den Gymnasien (22 Prozent).

Empfinden Eltern den Navigator bei der Schulwahl als Entscheidungshilfe?

Einer Reihe von Zuschriften und persönlichen Rücksprachen entnehmen wir das. Uns war für eine ausgewogene Beurteilung wichtig, neben der Elternperspektive die Sicht der Schulleitungen einzuholen. Diese wurden danach gefragt, warum Eltern gerade diese Schule wählen sollten. In Verbindung mit den für jede Schule dokumentierten Grunddaten wie Schülerzahl, Lehrerzahl, Unterrichtsausfall, Prüfungsergebnisse sowie der Dokumentation und Kommentierung der Ergebnisse der Elternumfrage ist, so meinen wir, ein recht gutes Bild jeder einzelnen Mittelschule entstanden. Selbstverständlich wissen wir, dass man sich mit diesen Methoden der Schulwirklichkeit jedoch nur annähern kann.

Alle Ergebnisse des Schulnavigators unter www.sz-online.de/schulnavigator

Der große SZ-Schulnavigator

Die Sächsische Zeitung hat eine Neuauflage gestartet. Nach den Gymnasien folgen jetzt die Mittelschulen.

Jeden Dienstag und Donnerstag erscheint in der Sächsischen Zeitung (SZ) die Bewertung für die Mittelschulen in der Region. 4.000 Mütter und Väter an 92 Mittelschulen im Regierungsbezirk Dresden und in Döbeln beteiligten sich an einer Umfrage, die die SZ gemeinsam mit der TU Dresden machte. Die Ergebnisse werden jeweils dienstags und donnerstags vorgestellt und sollen Eltern helfen, die richtige Mittelschule für ihre Kinder zu finden. Insgesamt gibt es im Verbreitungsgebiet der SZ 148 Mittelschulen.

Der Schulnavigator wird bereits zum zweiten Mal veröffentlicht. Im vergangenen Jahr haben wir  die Gymnasien unter die Lupe genommen. Das Resultat für jede einzelne Einrichtung wurde damals im Schulnavigator zusammengefasst, den ihr hier als kostenpflichtige PDF-Datei findet.

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