Auf der Liste. Ein Bericht über Tierheime und eine besondere Rasse

In Deutschland besitzen 13, 2 Prozent der Haushalte einen Hund. Viele Menschen machen sich vorher keine Gedanken, wenn sie ein Tier anschaffen. So landen oft alte, kranke und alleingelassene Tiere im Tierheim. Ein Tierheim zu errichten kostet sehr viel Geld, da alle Tiere ausreichend Platz brauchen. Ebenfalls kostspielig sind Futter und Pflege. Deshalb sollte man vor Anschaffung eines Tieres erst im Tierheim nachsehen. Besonders schwer haben es die sogenannten Listenhunde.   

Was sind Listenhunde?

Listenhunde sind vom Gesetzgeber als gefährlich eingestufte Hunde. Einige Hunderassen wie Pittbul, Staffordshiere Terrier & Co gehören auch dazu. Listenhunde müssen einen besonderen Wesenstest  bestehen. In diesem Test wird überprüft, wie aggressiv der Hund ist und wie er sich in Belastungssituationen verhält. Außerdem werden an den Halter gewisse Anforderungen gestellt:

1. Er muss das 18. Lebensjahr erreicht haben.

2. Er muss die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit besitzen.

3. Er muss das Bestehen einer besonderen Haftpflichtversicherung nachweisen.

4. Er muss Räumlichkeiten und Freianlagen so anlegen, dass eine ausbruchssichere Unterbringung ermöglicht wird und die körperliche Unversehrtheit von Menschen und Tieren gewährleistet ist.

Wenn Sie einem Listenhund begegnen brauchen sie keine Angst haben, da der Hund und sein Besitzer die oben genannten Kriterien erfüllt haben muss.             

Von Finn, Klasse 4, Freie Celestin-Freinet-Schule    

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Australien Shephert – Ein ganz gewöhnlicher Hund?

Die Rasse  Australien Shephert (Aussies) ist erst seit 2006 anerkannt.  Es gab schon in den 1950er Jahren erste Zuchtbücher über diese wunderbare Rasse. 1957 wurde der erste Club zur Förderung und Zucht gegründet.  Dieser hieß: Australien Shephert Club of  America. Der Australien Shephert ist ein sehr gelehriger  Hund. Deshalb sind Knobelspiele perfekt für ihn. Er kann 16 verschiedene Farbvarianten haben. Es ist wichtig, dass er eine Box zum Verkriechen hat. Er sollte aber auch gerne hinein gehen. Aussies können mehr als zwei Meter hoch springen. Wenn Aussies noch klein sind haben sie nur Unsinn im Kopf. Als Welpe haben Aussies sehr weiches Fell. Wenn sie größer werden, fühlt es sich an wie Draht. Als Welpen haben sie viel Respekt gegenüber anderen Hunden. Seine Lieblingsbeschäftigung ist Rumtoben. Er treibt auch gerne Sport. Und egal was, er will alles hüten, auch manchmal Autos. Rüden wiegen ungefähr 25 Kilogramm und Hündinnen etwa 15 bis 25 Kilogramm. Er ist ein mittelgroßer Hund. Hündinnen werden bis zu 53 Zentimeter hoch, Rüden 51 bis 58 Zentimeter. Es gibt viele Krankheiten, die vererbt werden und sehr schlimm sind. Er hat eine Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren.

Anna Kerstin Mögel, Klasse 4, Freie Celestin-Freinet-Schule    

So ein Theater!

Die Teilnehmer des Neigungskurses Theater. Foto: S. SauerIm Burgtheater in Bautzen fand jetzt der 14. Schüler – Welt – Theatertag statt. An diesem Tag führten viele Schüler aus verschiedenen Schulen Theaterstücke vor. Die 7 Mädchen des Neigungskurses

„Theater“ 1. Mittelschule Kamenz waren auch dabei und führten dort ein paar Ausschnitte ihres neusten Stücks vor. Die Texte dazu schrieb ihre Leiterin Frau Sauer. Die Mädchen Denise Schreiber, Janine Lieback, Denise Böhmig, Leontine Juschten, Charlott Steudtner, Sarah Grund und Cindy Röseberg besuchen seit Anfang des Schuljahres den Neigungskurs und proben jeden Donnerstag. Zum Weihnachtsprogramm 2012 führten sie ihr erstes Stück, „Der Weihnachtschor“, vor. Seit Januar proben sie ihr neues Spiel und freuten sich darauf, endlich auf einer großen Bühne zu stehen. Das Stück besteht aus vier Szenen und es geht um Jana, die nicht viel vom Lernen hält und dafür auch immer wieder schlechte Noten bekommt. Die Schuld liegt ihrer Meinung nach natürlich nicht bei ihr. Doch irgendwann muss auch sie erkennen, dass sie ihr Leben allein in der Hand hat.

Zu ihrem Auftritt selbst sagen sie, dass sie ziemlich aufgeregt waren und froh darüber, dass alles geklappt hat. Das Gefühl auf der großen Bühne zu stehen fanden sie toll und es macht ihnen Spaß, das Publikum zu unterhalten und zu erfreuen.

Das Stück in voller Länge wollen sie dann zu unsrem Abschlussprogramm vorführen und in Zukunft sollen sie dann zunehmend allein ihre Szenen und Texte schreiben. Wir freuen uns schon jetzt darauf und wünschen ihnen viel Glück.

 

Von Josefin Schön, Klasse 8b,
1. Mittelschule Kamenz

 

Die Digitale Droge – Zwischen Spaß und Sucht

Nachgestellte Szene: Spielsüchtige vernachlässigen gerne einmal Hygiene, Ordnung und Familie.  Foto: Yvonne KünstlerImmer mehr Jugendliche verfallen dem Bann virtueller Spiele. Ob World of Warcraft, Crossfire oder League of Legends. All diese Spiele an Computer und Konsole sind immer häufiger der Ersatz für Brettspiele oder für das Hinausgehen. Vor allen anderen Ländern hat Deutschland die höchste durchschnittliche Spieldauer am PC in Stunden. Wie eine Statistik vom Juli 2012 heraus gibt, beträgt die durchschnittliche Spieldauer von „Onlinegames“ über 2,2 Stunden in Deutschland, in gesamt Europa beträgt sie immer noch ganze fünf Stunden. Es  werden in letzter Zeit immer krassere Fälle von Sucht nach den Spielen im Internet und den Medien laut. 

Solche Spiele im Netz können zwar Gedächtnis und die Koordination schulen und können, wenn man es probiert, auch wirklich Spaß machen. Allerdings gibt es erschreckende

Erkenntnisse wie sich die Sucht nach Spielen im Netz auswirken kann. Wie zum Beispiel in Taiwan führte das exzessive „Zocken“ von gesundheitlichen Schäden sogar bis zum Tod.

Auch in Korea musste ein nach Nahrung schreiender Säugling die Macht der Spiele erfahren, denn die Mutter brachte ihr Kind mit einer Plastiktüte zum Schweigen (für immer) um ihr Augenmerk wieder auf die World of Warcraft zu richten. Wir befragten zwei verschiedene Meinungsträger, wie sie darüber denken:

 

Zuerst befragten wir einen einst regelmäßigen Konsumenten der Online Spiele 

(Martin Hoffmann): 

„Und wie lange spieltest du am Tag?“
„So ein bis zwei Stunden waren normal, manchmal auch länger.“

„War das Spielen für dich an jedem Tag eine Selbstverständlichkeit?“
„Eigentlich ja, denn es war ja keine direkte Erlaubnis nötig und es machte ja auch Spaß.Das wurde jedoch durch schulische Misserfolge eingegrenzt.“ 

„Inwiefern hat der Computer dein Leben beeinflusst?“
„Die schulische Leistung ließ deutlich nach. Man sah manche Freunde weniger und das Rausgehen wurde sehr vernachlässigt. Es entwickelte sich damals fast so zu einer Art Sucht.“

 

„Was hielten deine Eltern davon?“
„Meine Eltern waren enttäuscht und wütend. Sie ließen mich aber machen. Im Nachhinein finde ich diese Variante am besten. Denn jeder muss es irgendwann selbst lernen. Und das geht am besten durch Eigeninitiative.[….]“

 

Nun jemand, der eher negativ diesen Spielen gegenübertritt. *Der Name ist zwar bekannt aber unsere Interviewpartnerin möchte nicht namentlich genannt werden.

„Frau K., worin genau besteht die Gefahr für Kinder und Jugendliche, die von der Sucht bedroht werden?“
„Der Süchtige verliert immer mehr soziale Kontakte. Auch wird sein Zeitgefühl vollkommen verfälscht. Aber vor allem verliert er den Sinn für Realität. Er führt ein leben in der Spielwelt und leidet unter Bewegungsmangel.“

 

„Warum ist es für Zocker so schwer, wieder vom Spiel loszulassen?“
„Weil das System der Level, also der Stufen vorliegt, wird der Anreiz zum Weiterspielen aktiviert. Dazu kommt der Aspekt, dass Onlinespiele nun mal endlos sind, und es dadurch umso schwerer für den Spielenden wird, aufzuhören. Es ist also einer Nikotin- oder Drogensucht gar nicht mal so unähnlich.“

„Was können Eltern und Kinder gemeinsam gegen diese Spielsucht tun?“
„Die Eltern sollten in solchen Fällen keinesfalls ein Verbot verhängen, aber ein Zeitlimit setzen, damit der Sucht Grenzen gesetzt sind. Man sollte außerdem regelmäßige Kontrollen als Eltern durchführen, um den Status der Sucht zu begutachten. Gewaltspiele sollten Kindern grundsätzlich verboten werden und die Familie sollte eine gemeinsame Freizeitgestaltung erarbeiten.“

„Es gab in Taiwan bereits einen Todesfall, weil ein Zocker zu lange ununterbrochen spielte. Auch hat eine Koreanerin ihr Baby getötet, um das ewige Hungergeschrei zu unterbinden und weiterzuspielen. Es gibt jedoch auch Berichte, dass Onlinespiele Koordination und Gedächtnisfähigkeit fördern. Was ist ihre Meinung dazu?“
„Bei Lern- und Gedächtnisspielen oder mit Kontrollen und Überwachung kann es durchaus das Gehirn trainieren. Doch durch Gewaltspiele wie „Call of Duty“ kann die Gewalt verharmlost werden und die Konsequenzen werden den Zockern oft nicht klar, sodass kein Mitleid und Mitgefühl bei dem Spielenden entsteht und er nicht über seine Taten nachdenkt. Einige Amokläufe sind aus solchen Gewaltspielen entstanden. Ein weiteres Beispiel ist der Drohnenkrieg im Irak und Afghanistan, wo das System mit Joysticksteuerung funktioniert. Und wenn ein „Joysticksoldat“ eine Gruppe Menschen sieht, drückt er ab, erwischt jedoch statt Terroristen spielende Kinder. Das ist kein Krieg mehr, das sind Computerspiele.“ 

Man sieht also, dass solche Spiele Spaß machen, wenn man sie in Maßen genießt. Wenn es jedoch überhand nimmt, dann sind schulische Misserfolge, Stress mit den Eltern, gesundheitliche Probleme und im Ernstfall sogar Todesfälle möglich. Jeder sollte also für sich selbst eine gute Lösung suchen und konsequent durchsetzen.

 

Richard Schmidt

Real oder Fake – das ist hier die Frage

Eine Person, 2 Gesichter. Foto: Jule Kuhlmeier, Emilia Röseberg Über eine Milliarde Menschen chatten, liken und posten rund um die Uhr auf Facebook. Ein Leben ohne Soziale Netzwerke können sich heute viele nicht mehr vorstellen. Tagtäglich wird mit virtuellen Freunden kommuniziert und geaddet was das Zeug hält.

Der Freundeskreis der meisten Nutzer platzt aus allen Nähten. Mit allen möglichen Leuten aus der ganzen Welt teilst du deinen Alltag. Doch weißt du überhaupt immer, wem du dein Privatleben preis gibst? 

Die wichtigste Grundlage eines Profils ist das Profilbild, welches entscheidend über die Wirkung auf andere ist. Ein ansprechendes Profilbild bringt viele Likes, Klicks und Kommentare. Dies bestätigt auch unsere Interviewpartnerin Julia Richter. Außerdem zieht es die Blicke vieler User auf sich. So wollen die Meisten freundlich, cool und aufgeschlossen wirken. Kurz und knapp – es sollte schön, aber nicht zu aufdringlich sein.

 Doch was, wenn manche Menschen zu schüchtern sind, um ihre eigene Persönlichkeit so offen zu präsentieren? Für viele die Lösung: Ein Fakeprofil. So kann man eine ganz neue Identität erschaffen. Ein solches Profil gibt einem die Möglichkeit, sich neu zu erfinden und eventuelle Makel und Fehler zu verdecken. So fühlen sich die Leute in ihrer neu kreierten Haut wohler. Dadurch wird das Selbstwertgefühl gesteigert und das Selbstbewusstsein bekommt einen Push.

Doch irgendwann hört der Spaß auf. Denn diese falschen Profile bergen Gefahren, wie uns auch schon bewusst wurde. Julia Richter meint: „Ich habe schon öfter erlebt, dass einen fremde Leute ohne Grund anschreiben. Doch ich achte darauf mit wem ich mich austausche und antworte auf solche mysteriösen Anfragen nicht.“ So kommt es häufig vor, dass nicht nur aus völlig harmlosen Gründen an zweiten Identitäten gebastelt wird. Denn manche User haben es direkt auf das Verletzen von Persönlichkeitsrechten abgesehen und das zum eigenen Vergnügen. Auch am problematischen Cybermobbing sind Fakeprofilnutzer nicht unbeteiligt.

Wie schütze ich mich vor solchen falschen Identitäten? – Wir haben einige Tipps für dich:

  • Sei bei unbekannten Leuten vorsichtig und skeptisch. Du solltest nicht leichtgläubig sein.
  • Gib am besten wenig über dein eigenes Privatleben preis. Gehe zu Verabredungen mit Internetbekanntschaften nie allein.
  • Im Großen und Ganzen sollte man im Netz vorsichtig sein und nicht zu naiv mit persönlichen Daten um sich werfen.

 

 

Von Johanna Sommer, Emilia Röseberg und  Jule Kuhlmeier (8b)
G.-E.-Lessing-Gymnasium Kamenz

„Der deutschen Sprache sollte man mächtig sein.“

„Heute Lust auf Kino? Sehen uns in der Schule, freu mich“ Foto: Justus FiedlerSie gilt als Feind der deutschen Sprache, die sogenannte „Netzsprache“. Sie wird hauptsächlich in sozialen Netzwerken, vor allem von der jungen Generation genutzt. Die „Internetsprache“ ist gekennzeichnet durch verschiedene Abkürzungen für Wörter oder Wortgruppen. Doch das typische Vorzeigebeispiel der Netzsprache sind die Smilies, welche auch Emoticons genannt werden.

Wörtermischmasch und Denglisch?!
Einige befürchten die Verarmung unserer Muttersprache – so auch Patrick Schreiber, Mitglied im sächsischen Landtag und Jugendpolitischer Sprecher der CDU. Er benutze zwar Smilies, hat aber weniger Bezug zur im Trend stehenden Internetsprache, denn es sei: „generationsbedingt“. Dennoch versuchte er sich in die Lage der jungen „Netzsprachler“ zu versetzen. Zum einen sieht er Vorteile, die Abkürzungen funktionieren zeitsparend und effizient, was sehr gut in die heutige schnelllebende Zeit passt, doch die Nachteile überwogen: Es wäre keine Form von Ausdruck mehr und sagte: „Manchmal versteht man gar nicht, was der andere eigentlich will.“ Da diese Sprache eher von Jugendlichen verwendet wird, liegt es auch in der Verantwortung der Eltern und der Lehrer schon früh in der Erziehung auf eine korrekte Sprache zu achten.

Eine Umfrage ergab, dass zwei Drittel der Deutschen befürchten, die deutsche Sprache würde „untergehen“. Dazu befragten wir auch den CDU-Politiker: Er aber sah keinen Verfall der deutschen Sprache in näherer Zukunft, man solle sie aber immer „pflegen“. Auch zu der Frage, ob diese Netzsprache eine Rolle in seinem politischen Engagement spielt, war er der Meinung in der Form keine Begegnungen zu haben. Wir vermuten dies ist ebenfalls generationsbedingt. Gleichzeitig ist es für Patrick Schreiber undenklich Gespräche mit diesen Kürzeln zu führen. In Texten sind bestimmte Abkürzungen akzeptabel, wie zum Beispiel „usw.; etc.“, doch neue Abkürzungen zu erfinden und damit auch eventuell ganze Sätze kurz zufassen, ist „unzumutbar“, da einige junge Leute teilweise keinen Bezug mehr zur Rechtschreibung haben und dadurch kaum in der Lage sind einen anspruchsvollen Text verfassen zu können.

Eine Frage die sich unser Interviewpartner stellte: „Wer soll denn das alles verstehen? Dazu muss ein neues Wörterbuch geschrieben werden und man sitzt stundenlang vor einem Satz um ihn zu entschlüsseln.“ Wahrscheinlich wird es für diese Hieroglyphen wirklich bald ein neues Buch zur Entschlüsselung geben, wer weiß?!

Zum Sprachmischmasch und der Mischung von Deutsch und Englisch, dem „Denglisch“, hat der 33-jährige auch eine klare Meinung: „Wenn man schon deutsche mit englischen Begriffen mixt, dann doch wenigstens sinnvoll, korrekt geschrieben und an der richtigen Stelle.“

Von Sophie Stephan, Lisa Steinborn, Fabian Langer, Justus Fiedler; Klasse 8D
G.-E.-Lessing-Gymnasium Kamenz

eBook-Reader oder Buch?

e-Book oder Buch. Eine Geschmacksfrage. Foto: Elena HohlefeldDies ist eine sehr schwierige Frage, eBooks sowie Bücher haben ihre Vor- und Nachteile. Lohnt es sich in einem Zeitalter, wo Medien eine sehr große Rolle spielen, überhaupt noch ein Buch zu lesen.

Echte Büchernarren lieben einfach die Raffung der Seiten, das Geräusch beim umblättern und den Geruch der Bücher. Auch die Emotionen kommen bei Büchern besser herüber. Die ersten Bücher entstanden schon im 3. Jahrtausend vor Christus bei den alten Ägyptern. Schriftsteller wie Johann Wolfgang von Goethe, Berthold Brecht und Gotthold Ephraim Lessing unterhielten in der Vergangenheit die Menschen zum Beispiel mit Gedichten, Kurzgeschichten, Sagen und Märchen. Die Schreiber eines Buches in der modernen Zeit sind beispielsweise Mark Twain, Erich Kästner, Astrid Lindgren oder Stephen Kings. Sie muntern die Menschheit mit Romanen, Krimis, Dramen, Fantasy-Büchern und so weiter auf.

Wir befragten die nette Bibliothekarin Violetta Maywald im „Haus des Buches“ (Thalia) in Dresden. Für Sie sind die wichtigsten Vorteile des Buches, dass: „Man sieht, an welcher Stelle man ist. Es ist handlich und man hat meist ein schönes Cover.“ Ein Nachteil für sie ist das „Billy Problem“, das heißt, dass der Bücherschrank schnell voll wird und „[…], man wirft Bücher ja nicht gerne weg.“

Wer moderne Technik mag, für den ist das eBook vorteilhafter. Der erste eBook-Reader wurde schon 1990 von Sony vorgestellt.

Heute kann man auch auf sein Smartphone oder Tablet eBooks downloaden. Man kann praktisch jedes Buch auch als eBook herunterladen. Im Gegensatz zum Buch spart man sich den unnötigen Platz und kann alle seine Bücher überall mit hinnehmen. Wenn der Speicher mal knapp wird kann man bei vielen eBook-Readern einfach den Speicherplatz per microSD Karten erweitern.

Ein weiterer Vorteil am eBook-Reader ist, dass: „[…], man wenig Platz braucht und dass es überall verfügbar ist. Man kann zum Beispiel Samstag 20.15 Uhr sich ein eBook downloaden“, meinte Violetta Maywald.

Frau Maywald nutzt ihren eBook-Reader genauso viel wie Bücher. Auf die Frage, was mehr verkauft wird, antwortete sie: „Das Buch wird in aller Hinsicht mehr verkauft, ein Grund dafür ist ,dass für die Leute Bücher mehr wert sind, […], wie es in 100 Jahren ist weiß man nicht.“ Das passende für Kinder und Jugendliche: „Zum Lesen lernen ist das Buch sehr gut geeignet, aber eBook-Reader sind eine gute Ergänzung für Jugendliche“, sagte Violetta Maywald. Passender für ältere Menschen ist das:

 „[…] eBook, weil man die Schrift sehr gut vergrößern kann.“, meinte sie.

Egal ob eBook-Reader oder Buch, das Lesen wehrt Angst und Kummer ab, es fördert die sprachliche Klarheit und es ist eine gute Entspannung und eine schöne Ablenkung vom Alltagsleben.

Als ein Fazit dürfte man sagen, dass viel vom eigenen Geschmack abhängt. Unsere Meinung ist, dass das eBook sehr gut und vorteilhaft ist, aber es wird das Buch noch lange nicht vertreiben …

Von Paul Klaus 8d; Elena Hohlefeld 8d; Julian Heine 8b
G.-E.-Lessing-Gymnasium Kamenz