eBook-Reader oder Buch?

e-Book oder Buch. Eine Geschmacksfrage. Foto: Elena HohlefeldDies ist eine sehr schwierige Frage, eBooks sowie Bücher haben ihre Vor- und Nachteile. Lohnt es sich in einem Zeitalter, wo Medien eine sehr große Rolle spielen, überhaupt noch ein Buch zu lesen.

Echte Büchernarren lieben einfach die Raffung der Seiten, das Geräusch beim umblättern und den Geruch der Bücher. Auch die Emotionen kommen bei Büchern besser herüber. Die ersten Bücher entstanden schon im 3. Jahrtausend vor Christus bei den alten Ägyptern. Schriftsteller wie Johann Wolfgang von Goethe, Berthold Brecht und Gotthold Ephraim Lessing unterhielten in der Vergangenheit die Menschen zum Beispiel mit Gedichten, Kurzgeschichten, Sagen und Märchen. Die Schreiber eines Buches in der modernen Zeit sind beispielsweise Mark Twain, Erich Kästner, Astrid Lindgren oder Stephen Kings. Sie muntern die Menschheit mit Romanen, Krimis, Dramen, Fantasy-Büchern und so weiter auf.

Wir befragten die nette Bibliothekarin Violetta Maywald im „Haus des Buches“ (Thalia) in Dresden. Für Sie sind die wichtigsten Vorteile des Buches, dass: „Man sieht, an welcher Stelle man ist. Es ist handlich und man hat meist ein schönes Cover.“ Ein Nachteil für sie ist das „Billy Problem“, das heißt, dass der Bücherschrank schnell voll wird und „[…], man wirft Bücher ja nicht gerne weg.“

Wer moderne Technik mag, für den ist das eBook vorteilhafter. Der erste eBook-Reader wurde schon 1990 von Sony vorgestellt.

Heute kann man auch auf sein Smartphone oder Tablet eBooks downloaden. Man kann praktisch jedes Buch auch als eBook herunterladen. Im Gegensatz zum Buch spart man sich den unnötigen Platz und kann alle seine Bücher überall mit hinnehmen. Wenn der Speicher mal knapp wird kann man bei vielen eBook-Readern einfach den Speicherplatz per microSD Karten erweitern.

Ein weiterer Vorteil am eBook-Reader ist, dass: „[…], man wenig Platz braucht und dass es überall verfügbar ist. Man kann zum Beispiel Samstag 20.15 Uhr sich ein eBook downloaden“, meinte Violetta Maywald.

Frau Maywald nutzt ihren eBook-Reader genauso viel wie Bücher. Auf die Frage, was mehr verkauft wird, antwortete sie: „Das Buch wird in aller Hinsicht mehr verkauft, ein Grund dafür ist ,dass für die Leute Bücher mehr wert sind, […], wie es in 100 Jahren ist weiß man nicht.“ Das passende für Kinder und Jugendliche: „Zum Lesen lernen ist das Buch sehr gut geeignet, aber eBook-Reader sind eine gute Ergänzung für Jugendliche“, sagte Violetta Maywald. Passender für ältere Menschen ist das:

 „[…] eBook, weil man die Schrift sehr gut vergrößern kann.“, meinte sie.

Egal ob eBook-Reader oder Buch, das Lesen wehrt Angst und Kummer ab, es fördert die sprachliche Klarheit und es ist eine gute Entspannung und eine schöne Ablenkung vom Alltagsleben.

Als ein Fazit dürfte man sagen, dass viel vom eigenen Geschmack abhängt. Unsere Meinung ist, dass das eBook sehr gut und vorteilhaft ist, aber es wird das Buch noch lange nicht vertreiben …

Von Paul Klaus 8d; Elena Hohlefeld 8d; Julian Heine 8b
G.-E.-Lessing-Gymnasium Kamenz

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