Real oder Fake – das ist hier die Frage

Eine Person, 2 Gesichter. Foto: Jule Kuhlmeier, Emilia Röseberg Über eine Milliarde Menschen chatten, liken und posten rund um die Uhr auf Facebook. Ein Leben ohne Soziale Netzwerke können sich heute viele nicht mehr vorstellen. Tagtäglich wird mit virtuellen Freunden kommuniziert und geaddet was das Zeug hält.

Der Freundeskreis der meisten Nutzer platzt aus allen Nähten. Mit allen möglichen Leuten aus der ganzen Welt teilst du deinen Alltag. Doch weißt du überhaupt immer, wem du dein Privatleben preis gibst? 

Die wichtigste Grundlage eines Profils ist das Profilbild, welches entscheidend über die Wirkung auf andere ist. Ein ansprechendes Profilbild bringt viele Likes, Klicks und Kommentare. Dies bestätigt auch unsere Interviewpartnerin Julia Richter. Außerdem zieht es die Blicke vieler User auf sich. So wollen die Meisten freundlich, cool und aufgeschlossen wirken. Kurz und knapp – es sollte schön, aber nicht zu aufdringlich sein.

 Doch was, wenn manche Menschen zu schüchtern sind, um ihre eigene Persönlichkeit so offen zu präsentieren? Für viele die Lösung: Ein Fakeprofil. So kann man eine ganz neue Identität erschaffen. Ein solches Profil gibt einem die Möglichkeit, sich neu zu erfinden und eventuelle Makel und Fehler zu verdecken. So fühlen sich die Leute in ihrer neu kreierten Haut wohler. Dadurch wird das Selbstwertgefühl gesteigert und das Selbstbewusstsein bekommt einen Push.

Doch irgendwann hört der Spaß auf. Denn diese falschen Profile bergen Gefahren, wie uns auch schon bewusst wurde. Julia Richter meint: „Ich habe schon öfter erlebt, dass einen fremde Leute ohne Grund anschreiben. Doch ich achte darauf mit wem ich mich austausche und antworte auf solche mysteriösen Anfragen nicht.“ So kommt es häufig vor, dass nicht nur aus völlig harmlosen Gründen an zweiten Identitäten gebastelt wird. Denn manche User haben es direkt auf das Verletzen von Persönlichkeitsrechten abgesehen und das zum eigenen Vergnügen. Auch am problematischen Cybermobbing sind Fakeprofilnutzer nicht unbeteiligt.

Wie schütze ich mich vor solchen falschen Identitäten? – Wir haben einige Tipps für dich:

  • Sei bei unbekannten Leuten vorsichtig und skeptisch. Du solltest nicht leichtgläubig sein.
  • Gib am besten wenig über dein eigenes Privatleben preis. Gehe zu Verabredungen mit Internetbekanntschaften nie allein.
  • Im Großen und Ganzen sollte man im Netz vorsichtig sein und nicht zu naiv mit persönlichen Daten um sich werfen.

 

 

Von Johanna Sommer, Emilia Röseberg und  Jule Kuhlmeier (8b)
G.-E.-Lessing-Gymnasium Kamenz

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