Was bei Haustieren zu beachten ist

HaseImmer mehr Menschen in Deutschland stellen sich die Frage nach einem Haustier. Eine Umfrage in Dresden ergab, dass hier vor allem Hunde und Katzen beliebt sind, während das Interesse an exotischen Tieren wie zum Beispiel Schlangen oder Echsen eher gering ausfällt. Die Dresdner verwenden unterschiedlich viel Zeit für ihre Haustiere. Einige gaben an, dass ihr Tier ein ständiger Begleiter ist. Andere jedoch antworteten, dass sie nicht viel Zeit für ihre Haustiere aufbringen können.

Erst seit dem vergangenen Jahrhundert wird stark zwischen Nutz- und Haustier getrennt. Weit vorn auf der Beliebtheitsskala der Deutschen liegen gerade Katzen mit ungefähr 12,3 Millionen Tieren. Es folgen die Hunde mit 7,4 Millionen, die weiteren Plätze belegen Nagetiere (Mäuse, Hamster und Hasen), Vögel und Fische. Interessant ist, dass in jedem dritten deutschen Haushalt ein Haustier gehalten wird. Während es im Westen Deutschlands 27,8 Prozent der Haushalte sind, liegt der Anteil im Osten bei 36,8 Prozent.

Wichtige Faktoren bei der Entscheidung, ein Tier zu kaufen, sind finanzielle Mittel (Nahrung, Spielzeug, Käfig, Arztkosten), Lebensdauer des Tieres, ausreichender Platz und die Bereitschaft, dem Tier genügend Zuwendung geben zu können. Tiere haben zwar ähnliche Bedürfnisse wie Menschen, man sollte sie jedoch nicht vermenschlichen. Außerdem sollte man beachten, dass manche Tiere Allergien auslösen können.

Wohin mit dem Tier im Urlaub?

Bei Hunden ist ausreichend Platz und Beschäftigung sehr wichtig. Man muss sich bewusst sein, dass vor allem Hunde und Katzen eine Erziehung brauchen – hinter jeder Schmusekatze steckt immer noch ein Raubtier. In der Anfangszeit ist die Pflege sehr wichtig und muss intensiv sein, besonders bei Welpen und neugeborenen Katzen. Man erkennt gute Pflege und Zuwendung an einem strahlenden oder glänzenden Fell. Vor allem bei Hunden und Katzen muss man sich die lange Lebenserwartung bewusst  machen. Hunde haben zum Beispiel eine Lebenserwartung von rund 15 Jahren. Daher sind für junge Leute, die noch nicht gebunden sind, Nagetiere ratsamer.

Eine schwierige Frage ist die Betreuung der Tiere im Urlaub. Nicht alle Tierhalter haben Verwandtschaft, die sich um die Tiere kümmern kann. Tierheime sind  keine Alternative für die Urlaubsbetreuung. Andere Alternativen wie Tierpensionen oder Kurzzeitbetreuung sind noch nicht weit verbreitet und außerdem mit weiteren Kosten verbunden.

Generell gilt: Wenn man zur Miete wohnt, sollte man mit dem Vermieter reden, auch wenn dieser kein pauschales Haustierverbot aussprechen kann, sofern sich andere Mieter nicht gestört fühlen. Haustiere können sehr gute Begleiter sein, da sie sich gut an Menschen binden können. Auch gilt es als erwiesen, dass Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, für Natur- und Tierschutz empfänglicher sind.

Man sollte sich den Kauf eines Tieres gut überlegen, da Tiere durch schlechte Haltung gravierende Schäden davontragen. Es kann schwierig sein, ein Tier aus dem Tierheim zu adoptieren, da es meist eine Vorgeschichte gibt und sich das Tier bestimmte Verhaltensmuster angewöhnt hat, die schwer abzugewöhnen sind. Doch bei guter Pflege und Haltung sind Tiere eine Bereicherung fürs Leben. 

Lisa Schleehauf und Antonia Krebs, St. Benno-Gymnasium Dresden, Klasse 10a

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