Diabolisch gut

Der Film „The Dark Knight“, die Fortsetzung von „Batman Begins“, lief 2008 zum ersten Mal im Kino. Erneut schwingt sich Christian Bale darin in der Rolle als Batman/Bruce Wayne durch die düsteren Straßen von Gotham City, um den Kampf gegen das Böse auf sich zu nehmen.

Der Regisseur und Drehbuchautor Christopher Nolan setzte wie bereits im ersten Teil den Mann im Fledermauskostüm in Szene, welcher sein Vorhaben fortsetzt, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Unterstützt wird Batman von Staatsanwalt Harvey Dent und dem aus „Batman Begins“ zurückgekehrten Lieutenant Jim Gordon. Ihre Taktik ist effektiv, bis sich ihnen ein genialer, immer mächtiger werdender Krimineller gegenüberstellt – der Joker. Er stürzt die Stadt in ein riesiges Chaos und bringt Batman immer weiter an seine Grenzen. Die Rolle des Jokers übernimmt Heath Ledger, der zu Recht den Oscar für die beste Nebenrolle erhalten hat. Aaron Eckhart spielt Dent und Maggie Gyllenhaal die Rolle der Rachel Daws. Aus dem ersten Teil sind ebenfalls Michael Caine als Butler Alfred und Morgan Freeman als Lucius zurückgekehrt.

Meine Erwartungen wurden vollkommen übertroffen. Meiner Meinung nach ist „The Dark Knight“ das Herzstück der Trilogie. Die schauspielerischen Leistungen sind umwerfend, da neben den Hauptrollen auch die Nebenrollen fantastisch gecastet wurden und lange in Erinnerung bleiben. Das diabolische Auftreten des Erzfeindes von Batman gefällt mir besonders gut, vor allem aber sein Standardspruch: „Willst du wissen, woher diese Narben stammen?“, der dem Film noch mehr Spannung verleiht.

Die Blu-Ray-Variante des Films bietet ein besonderes Highlight: Sie gibt einem die Möglichkeit, ausgewählte Szenen, die mit IMAX-Kameras gedreht wurden, in Full-Screen wiederzugeben; so kann man noch tiefer in die Actionwelt eintauchen. Auf höchstem Niveau wird das Meisterwerk von Christopher Nolan mit der Musik von Hans Zimmer und James Newton Howard unterstützt.

Für mich ist „The Dark Knight“ mehr als nur ein gewöhnlicher Superheldenfilm: Er spiegelt eine psychologische Auseinandersetzung mit dem Bösen wider. Neben Joker, der Wahnsinn und Böses verkörpert, fangen auch die Guten an die Regeln zu missachten. Besonders sticht Harvey Dent hervor, der sich von dem Joker einwickeln lässt und seine moralischen Grenzen außer Kraft setzt.

Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, da er ein mörderisch guter Klassiker ist und meiner Meinung nach die beste Schauspielerbesetzung hat, die die Welt je gesehen hat.

Vivien Niemeyer, Humboldt-Gymnasium Radeberg, Klasse 9

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