Nach verpatzter Hinrunde ein guter Rückrundenstart

5. Tabellenplatz, 16:14 Punkte und 406:356 Tore. Unterm Strich sieht das nach einer ganz normalen Saison beim Radeberger SV Handball aus.
Doch die männliche B-Jugend des RSV, die in der Bezirksliga Sachsen Mitte unter dem Namen NSG Union Dresden antritt, hat eine abwechslungsreiche Saison hinter sich.
Nun, fünf Spieltage vor Saisonende, ist es Zeit für einen kurzen Rückblick.

Vor Saisonbeginn war für die noch sehr junge Mannschaft (kein Spieler aus dem 1996er Jahrgang) der 6. Tabellenplatz als Ziel ausgelegt worden.
Doch die Saison begann anders als erwartet mit zwei knappen Niederlagen gegen USV TU Dresden und die SG Klotzsche. Im dritten Spiel mussten die Radeberger eine bittere 22:16 Niederlage in Pirna einstecken. Erst am vierten Spieltag konnte der erste Sieg errungen werden (35:21 gegen HSG Freital-Wilsdruff). Doch schon bereits im nächsten Spiel gegen NSG RIO wurde die Mannschaft wieder aus der Erfolgsspur geworfen. Auch gegen SG Kurort Hartha gab es danach eine hohe Niederlage (21:30).
Aber die auch die kommendes Gegner des ESV Dresden und des SSV Lommatzsch hatten bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele Punkte geholt und so kam es nun zu den Duellen gegen die Tabellennachbarn. Beide konnten deutlich gewonnen werden (30:19 gegen den ESV und 31:18 gegen Lommatzsch). Das letzte Spiel der Hinrunde gegen den Radebeuler HV ging verloren. Somit stand die NSG Union Dresden nach der Hinrunde mit 6:12 Punkten und 232:226 Toren auf dem 8. Tabellenplatz.

Die Spieler waren mit diesem Ergebnis nicht zufrieden. Zum Beginn der Rückrunde hatten sich jedoch zwei Sachen geändert: Zum einen kam ein ehemaliger Leistungsträger, welcher zur Sportschule gegangen war, wieder zurück nach Radeberg. Das wichtigste war jedoch, dass sich die Mannschaft nun gut eingespielt hatte. Die ersten vier Spiele der Rückrunde deshalb auch deutlich gewonnen werden (30:19 gegen USV TU Dresden, 30:24 gegen Klotzsche, 32:20 gegen Pirna und 31:18 gegen den ESV Dresden).

Dann mussten die Radeberger jedoch zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Riesa. Die Spieler waren top motiviert und zu Beginn der Partie konnte die NSG Union Dresden auch in Führung gehen, jedoch nutzten die Hausherren ihre Chancen besser und gewannen am Ende doch deutlich mit 31:22.

Am 18. Spieltag konnten die Radeberger denn den Tabellenletzten HSG Freital-Wilsdruff mit 29:18 besiegen.
Die Spieler und der Trainer hoffen das der positive Trend der Rückrunde auch in den fünf verbleibenden Spielen weiter fortgesetzt wird. Das Erreichen des vierten Tabellenplatzes ist noch realistisch möglich.
Wer hätte das zum Anfang dieser Saison gedacht?

A.V., Humboldt-Gymnasium Radeberg

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