So lange bis es klappt

Jedes Konzert des Philharmonischen Kinderchors Dresden ist eine Glanzleistung in bis zu zehn verschiedenen Sprachen. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus?

Der Chor besteht zurzeit aus 70 Mädchen, sieben Knaben und etwa 50 Kindern, die in den Vorbereitungsklassen darauf warten, auch in den Chor aufgenommen zu werden. Er wurde von dem Stardirigenten Kurt Masur im Jahr 1967 gegründet, mit dem Ziel, gemeinsam mit dem Orchester auf professionellem Niveau zu konzertieren. Das ist gelungen, wie man heute sehen kann.

Zweimal in der Woche trifft sich der Chor unter der Leitung von Prof. Gunter Berger und übt einige Lieder aus dem umfangreichen, mehrsprachigen Repertoire oder auch neue Lieder ein. „Nochmal bitte“ und „Achtet auf…“ heißt es mehrmals in den Proben, so lange bis alles klappt. So kommt es dann auch, dass der Chor fast immer alles auswendig singt, auch, wenn das Lied zum Beispiel auf Ungarisch ist. Ein kleiner Tanz ist auch manchmal dabei, etwa bei „Siyahamba“, einem Lied aus Afrika. 

Nach mehreren Wochen des Übens gibt es Konzerte, Reisen oder – in den Sommerferien – eine größere  Tournee. So war der Chor schon auf allen Kontinenten – außer Südamerika und der Antarktis. Zuletzt war der Chor in Asien, dort gab es Konzerte in China, Korea und Taiwan. Bald steht wieder eine Tournee an: Diesmal geht es nach Österreich, Ungarn und in verschiedene deutsche Städte. 

Meine Empfehlung: Man sollte sich diesen Chor unbedingt einmal angehört haben.

Anton Hoyer, Gymnasium Bürgerwiese, Klasse 8/4

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