Der verzweifelte Kampf der Löwen

EislöwenEishockey? Kein Problem! Die Dresdner Eislöwen lieferten diese Saison spannende Spiele. Von haushohen Siegen bis hin zu bitteren Niederlagen war alles dabei. Es blieb spannend bis zum Schluss. Ihre Fans stehen ihnen treu in jeder Situation mit Trommeln und Fangesängen zur Seite. Aber wofür kämpfte unser Verein eigentlich genau? Jeder Eishockeyverein in der  2. Eishockey-Bundesliga  hat den Wunsch, in die Play-Offs zu kommen. Doch was genau ist das Besondere an den Play-Offs?

Die Play-Offs – im Deutschen auch als Stichkampf bezeichnet -, sind ein Ausscheidungswettkampf. Nach der Hauptrunde, in der alle Eishockeyteams der Liga teilnehmen, qualifizieren sich die acht besten Teams für die nächsten Spiele. Die Mannschaften spielen dann in den sogenannten Play-Offs. Es wird in mehreren Runden gekämpft. Wer verliert, fliegt raus. Eine sogenannte K.O.-Runde. Die Gegner werden nach folgendem Prinzip festgelegt: Der Tabellen-Erste spielt gegen den Tabellen-Letzten, der Tabellen-Zweite gegen den Tabellen-Siebten, usw. Am Ende der Play-Offs gibt es ein großes Finale, in dem der glückliche Sieger der 2. Bundesliga bestimmt wird. Für die Mannschaften ist das Erreichen der Play-Offs sehr wichtig und ein großes Ziel. Man hat in mehr Spielen zu kämpfen, das bedeutet mehr Einnahmen für den Verein bei den Spielen. Die Mannschaften kämpfen um Ruhm und Ehre. 

Unsere starken Eislöwen kämpften hart. Lange Zeit standen sie auf dem 8. Platz, der ihnen einen Einzug in die Play-Offs gewährt hätte. Sie gaben die Hoffnung nie auf. Doch leider reichte es dann doch nicht ganz für die nächste Runde.                                                                                                           

Obwohl die Löwen es diesmal leider nicht in die Play-Off Runde geschafft haben, feierten die Fans trotzdem ihre Helden. Christian Hacker, Max Pommersberger, Martin Heidner, Jari Pietsch, Jan Benda, Andre Huebscher, Sami Kaartinen, Patrick Jarrett, Jan Zureck und Carsten Gosdeck, die besten Spieler dieser Saison, sind in ihren Augen richtige Eishockeygötter.

„Natürlich ist es schade, dass es dieses Mal nicht gereicht hat, aber wir stehen voll hinter den Spielern. Das was letztendlich zählt, ist, dass sie alles gegeben haben“, sagt ein Eislöwen-Fan. Ein anderer meint: „Es ist immer wieder toll, die Löwen spielen zu sehen. Der Sport und die Leidenschaft für den Verein verbinden. Das, was immer bleibt, egal ob wir gewinnen oder verlieren, ist die Gemeinschaft und die Begeisterung für Eishockey.“ 

Nun freuen sich schon alle großen und kleinen Fans riesig auf den nächsten Saisonstart Ende September/Anfang Oktober. Auf  geht’s, Löwen, kämpfen und siegen!

Anna Klinitzke & Amelie Hünting, St. Benno-Gymnasium Dresden, Klasse 10a

Foto: Amelie Hünting

 

 

 

 

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