Sind soziale Netzwerke eine Gefahr?

Sie begleiten einen Großteil der Bevölkerung und für viele sind sie schon so selbstverständlich, dass sie nicht einmal eine Woche auf sie verzichten könnten. Die Rede ist von Facebook, Twitter und Co., den  sogenannten sozialen Netzwerken, deren Vor- und Nachteile ich im folgenden etwas genauer beleuchten will. 

Ein wirklich bedeutender Vorteil ist, wie ich finde, dass soziale Netzwerke die Kommunikation um einiges erleichtern.  So ist es zum Beispiel möglich, den Kontakt zu alten Schulkameraden zu halten – auch wenn diese, bedingt durch ihre Berufswahl, sehr weit weg ziehen mussten. Dies ist gerade dann sehr nützlich, wenn man ein kleines Klassentreffen vorbereiten will. Weiterhin wären bedeutende geschichtliche Ereignisse wie der arabische Frühling nie zustande gekommen, wenn man sich nicht über Facebook hätte absprechen können.

Ein weiterer Vorteil ist wohl, dass es soziale Netzwerke wesentlich einfacher machen, neue Menschen mit den gleichen Interessen kennen zu lernen. So ist es im Falle von Facebook zum Beispiel möglich, an fast alles die sogenannten Likes zu verteilen, um seinen Mitmenschen zu zeigen, was einem gefällt. Dadurch fällt es zunehmend leichter, mit Menschen in Kontakt zu treten, die die gleichen Musiker mögen oder gern die selbe Sendung sehen.

Peinliche Partybilder

Allerdings bieten  soziale Netzwerke auch erhebliche Nachteile. Einer von ihnen ist wohl, dass allein schon ein Name ausreicht, um sehr viele, vielleicht sogar vertrauliche Informationen über einen Menschen in Erfahrung zu bringen. So ist es zum Beispiel möglich, nahezu alles in seinem Profil zu veröffentlichen – peinliche Partybilder genauso wie die Handynummer. Dies ist besonders dann problematisch, wenn zum Beispiel der  Arbeitgeber einmal die Seiten seiner Angestellten anschaut. Wenn dieser dann einmal die Bilder von der letzten Party sieht, kann es schon einmal vorkommen, dass man zu einer Aussprache geladen wird. Besonders wenn man in seinem Profil die Arbeitsstelle angegeben hat, ist es für den Arbeitgeber von Interesse, was seine Mitarbeiter in den genannten Netzwerken so verbreiten.

Ebenso ist die Gefahr einer Kontrolle durch die sozialen Netzwerke nicht zu unterschätzen. So braucht man sich nur einmal in eine Bar setzen und die Menschen um sich herum beobachten. Man wird schnell merken, dass die meisten Personen ständig nach dem Handy greifen. Außerdem nehmen sie riesige Kosten in Kauf, um immer erreichbar zu sein und nichts zu verpassen. Ein gutes Beispiel ist wohl der rasende Anstieg der Verkaufszahlen von Mobiltelefonen mit Internetflatrate.

Zum Schluss bleibt nur festzuhalten, dass soziale Netzwerke sehr viele Vorteile bieten, aber auch gleichzeitig eine Gefahr sind – und man sich gründlich überlegen sollte, welche Informationen man wo preisgibt und was man besser für sich behält.

Pascal Scholz, BSZ Kamenz, Klasse IW11

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